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03.05.2016

1 Jahr Mintundmeer!

Juchhu! 
Diesen Blog gibt's jetzt schon ein ganzes Jahr! Damals war ich so unsicher, ob es wohl Sinn macht einen Blog zu starten, habe ewig über den Namen gegrübelt und nach Designs gesucht. Dabei war das nichtmal der erste Anlauf. Während ich noch viel auf Kleiderkreisel aktiv war, habe ich öfters Mal kleinere Artikel für den dortigen Blog geschrieben. Thema auch damals schon: Wohnen! Damals noch vom Schreibtisch meiner ersten WG aus. Ich gab Tipps für den Bau eines Palettensofas und zeigte mein WG-Zimmer bei einer Homestory-Aktion. Das ist jetzt drei Jahre her. 
Dazwischen habe ich noch auf einem Blog mitgeschrieben, der von Mädels auf Kleiderkreisel ins Leben gerufen worden war. Das Projekt entwickelte sich dann aber in Richtung Beauty-Blog und irgendwie war ich nur noch fehl am Platze und stieg aus.
Dann kam irgendwann Instagram & zog mich in seinen Bann. Die Follower kamen und das Bedürfnis in mir wuchs mal wieder mehr als nur Fotos in die Welt zu schicken. Also wurde dieser Blog geboren, der mir wirklich viel Freude bereitet. Inzwischnen ist ein Jahr vergangen, es ist viel passiert und ich freue mich sehr, dass die Besucherzahlen hier stetig ein wenig steigen, die Kommentare mehr werden und habe das Gefühl, dass es richtig war diesen Blog zu gründen. Ich habe über Social Media in nur einem Jahr so viele liebe Menschen kennen und schätzen gelernt, sei es durch Events, spontane Besuche oder den Austausch netter Nachrichten.
Ich bin gespannt, wie es hier in Zukunft weitergehen wird und freue mich auf alles, was die Zukunft noch so bringen wird. Ich hoffe ihr bleibt mir treu und freut euch über meine Beiträge :-)


28.04.2016

Eine Runde Frühling im Glas!

Wenn der Himmel sich etwa alle halbe Stunde in ein apokalyptisches Grau verwandelt und einem Hagel auf den Kopf wirft, dann will man nur noch eins: auf's Sofa, einkuscheln & Tee trinken. Damit man dabei nicht die Jahreszeiten verwechselt, hilft es ungemein einen kleinen Reminder auf'm Tisch stehen zu haben, der einen daran erinnert, dass wir fast Mai haben und der April einfach nur ein bisschen zeigt wie facettenreich er sein kann. Genau den habe ich heute von meiner Mutter geschenkt bekommen: Sonnengelbe Freilandtulpen. Juchhu! Das war hier bitter nötig. 
Und weil ich so glücklich bin, dass ich dank eines Speicherkartenadapters endlich wieder meine uralte Spiegelreflexkamera benutzen kann, deren USB-Anschluss leider kürzlich den Geist aufgegeben hat, gibt's hier die volle Ladung Frühling im Glas zum angucken! :-)






27.04.2016

IKEA Hack - Satztische im Altholz-Look

Moin, lange hat's gedauert, oft wurde nachgefragt und hier ist es endlich: das DIY zu meinen Couchtischen!
Die Couchtischsuche war hier wirklich ein Dilemma. Vieles, was ich schön fand, war schlichtweg unpraktisch oder nicht robust genug. Die schönen robusteren Tische aus schickem Eichenholz waren allerdings ein wenig (sehr!) über'm Budget. Und wer schonmal umgezogen ist, der weiß, dass das Budget ganz schnell immer kleiner wird. Ich bin schließlich bei Pinterest über einen Ikea-Hack gestolpert, den ich euch jetzt mal zeigen will. Ausgangspunkt sind die Satztische Vittjsö von Ikea (wobei ich sagen muss, dass sich grundsätzlich alles aus der Serie perfekt für einen ähnlichen Ikea-Hack eignet), denen ich eine schicke Holzplatte anstatt der serienmäßigen Glasplatte verpasst habe.


Ihr braucht dafür:

- Satztische Vittsjö von IKEA in weiß oder schwarz
- Schalholz
- eine zugeschnittene Schichtholzplatte
- eine Holzleiste
- Schrauben
- Einen Akkuschrauber
- eine Bohrmaschine oder einen Handbohrer
- Schleifpapier (Von sehr grob bis ganz fein)
- einen Schwingschleifer
- Möbelöl/Walnussöl

Erstmal auf zu IKEA. Für knapp 60 Euro bekommt man da die Tische im Zweierpack. Sie sind super leicht aufzubauen, sodass es nach dem Ausmessen direkt weiter zum Baumarkt gehen kann. Dort ist die Auswahl erstmal riesig, aber mit einem geschulten Auge oder einem netten Mitarbeiter and der Hand findet man sich schnell zurecht. In den meisten Baumärkten, kann man sich seine Hölzer direkt auf die gewünschten Längen zuschneiden lassen, das spart einem zuhause lästige Arbeit mit der Stichsäge.  
Ich habe mich für Schalholz entschieden, dass 10cm breit ist. Man kann aber durchaus andere Hölzer nehmen (z.B. dreifach gehobeltes Holz, bei dem man sich das viele Schleifen sparen kann) oder sich für eine ebene Oberfläche einfach Leimholzplatten zuschneiden lassen. Wichtig ist, dass die Platten am Ende folgende Größen haben:

Großer Tisch: 90cm x 4.5cm
Kleiner Tisch: 50cm x 50cm
Bodenplatte: 41cm x 80cm

Wenn man die Tischplatte aus einzelnen Holzlatten baut, müssen diese noch mit einer einfachen Holzlatte verschraubt werden. Diese kann man sich direkt im Baumarkt auf 2x 37cm und 2x 43cm zuschneiden lassen. 
Zuhause dann die Bretter so anordnen, dass die schöne Seite oben liegt und schauen wie die Bretter gut zusammen aussehen. Astlöcher und unebene Stellen zum Beispiel eher als Rückseite nehmen. Wenn alles so aussieht, wie es soll, dann werden die Bretter umgedreht. Dann die Leisten auflegen und vorbohren, anschließend fest verschrauben. Jetzt sind die Platten soweit schonmal fertig!


Nun muss das Ganze nur noch geschliffen und geölt, gebeizt oder lasiert werden wie es euch gefällt. Für ersteres habe ich mit einem Schwingschleifer gearbeitet, der einem eine Menge Zeit spart (sollte man aber möglichst in einer Mietwerksatt oder - wie ich - bei den Eltern auf'm Dorf machen, sonst verscherzt man es sich schnell mal mit den Nachbarn). Als erstes das Holz mit sehr grobem Schleifpapier bearbeiten, um Unebenheiten anzugleichen, dann schrittweise immer feineres Schleifpapier benutzen. Zwischen den einzelnen Schleifschritten immer mal mit einem feuchten Lampen über die Bretter wischen und kurz trocknen lassen - so stellen sich die feinen Holzfasern nochmal auf und das Schleifergebnis wird besser. 
Zum Schluss habe ich das Holz noch ein klein wenig gebeizt und anschließend mit Walnussöl eingeölt, damit es von der Färbung her wärmer wird und besser zu meinem Dielenboden passt. Wenn man die weiße Variante des Tisches nimmt, kann man das Holz aber auch weiß lasieren. Ganz wie es einem gefällt.



Befestigen kann man die Holzplatten dann ganz einfach mit kleinen Metallschellen, die man über die Halterungen für die Glasplatten legt und links und rechts an der Holzplatte festschraubt. So wackelt am Ende auch nichts mehr und ihr habt zwei super schicke und stabile Couchtische, auf denen man auch tanzen könnte, wenn man denn wollte. Und so sieht das Ganze dann am Ende aus:




Viel Spaß beim Nachbauen & bis bald :)

25.04.2016

Und schwups war's mint bei Mintundmeer - Kooperation mit Kolorat

*Kooperation*
Vor einigen Wochen habe ich hier ja schon über mein liebstes Möbelstück, den Türkisen Schrank, berichtet und angekündigt, dass das gute Stück sich in naher Zukunft einer kleinen Umwandlung unterziehen muss und einige von euch werden es auch schon bei Instagram verfolgt haben. Das schöne Türkis ist einem gedämpfteren Mint gewichen, dass sich nun ganz wunderbar an die in einem etwas helleren Ton gestrichenen Wand anpasst. Und ja, ich gebe zu, auch die alte Farbe war toll, aber nachdem in meiner alten Wohnung fast alles diese Farbe hatte, bin ich so glücklich, dass der Schrank auch in schlicht eine gute Figur macht und immer noch ein Hingucker ist.


Ich finde es total schön, wie die Wandfarbe den Stuck hervorhebt und trotzdem so schlicht ist, dass sie kaum auffällt. Genauso hatte ich es mir bei der Farbwahl vorgestellt. Schlicht und unaufdringlich. Wo ich meine Farben gefunden habe? Ganz modern im Internet - bei Kolorat. Wie man darauf kommt ein klassisches Baumarktprodukt im Internet zu verkaufen, das erklärt mir heute die liebe Monja, die einer der Köpfe hinter Kolorat ist.


Liebe Monja, erstmal schön, dass du dir die Zeit nimmst und vielen Dank für die tollen Farben, mit denen sogar ich (halbwegs) kleckerfrei und ohne Tropfnasen Wand und Schrank streichen konnte. Jetzt musst du mir erstmal erklären, wie man überhaupt darauf kommt Farben über's Internet zu verkaufen.

Hallo Johanna, ich freue mich bei dir zu Gast zu sein.
Jeder Dritte plant schon jetzt in den nächsten Monaten sein Zuhause neu zu gestalten. Die allermeisten von uns streichen dabei ihre Wände und Möbel selber. Dafür bietet KOLORAT die idealen Produkte sowie das passende Zubehör.
Über die Zeit haben wir festgestellt, dass viele mit der Qualität der Baumarktprodukte nicht zufrieden sind und dort große Summen für wenig gute Produkte zahlen. Ganz abgesehen von mangelnder Beratung, dem Zeitaufwand für die Besorgung und dem lästigen Schleppen.
Bei KOLORAT teilen wir unseren großen Erfahrungsschatz, inspirieren, beraten und liefern die passenden Farben in gewünschter Menge & Qualität für dein Projekt nach Hause. 
Wer sich unsicher ist, nutzt vorab die persönliche Farbberatung mit der KOLORAT-Box. Hier entwerfen wir dir drei individuelle Farbkonzepte für deinen Raum.
Dank dem Online-Konfigurator ist die Farbauswahl einfach, schnell & macht Freude. Und wenn du Fragen hast, stehen wir dir mit Rat und Tat zur Seite.
Darüber hinaus kann uns jeder mit konkreten Farbwünschen außerhalb der Farbpalette kontaktieren oder den kostenfreien Mini-Farbmusterservice nutzen.
Zusätzlich war bei der Idee von KOLORAT entscheidend, dass wir neben unserer wohn- und einrichtungsbegeisterten Seite, die passende Erfahrung haben. Sebastian ist Malermeister und hat eine Menge Wissen rund um die Produkte, deren Anwendung und vor allem der Qualität. Gleichzeitig habe ich bereits im Versandhandel gearbeitet und den betriebswirtschaftlichen Background. So sind wir mit KOLORAT gestartet.

Kolorat, das bist ja nicht nur du, sondern auch dein Kollege Sebastian, wie viele Leute stecken denn inzwischen hinter dem Namen oder stemmt ihr das Projekt tatsächlich zu zweit?

Ja, wir sind tatsächlich vor etwas mehr als einem Jahr zu zweit gestartet. Zwischenzeitlich kommt Schritt für Schritt Unterstützung ins Team. Die Aufgaben wachsen und da brauchen wir mehr Hände und kreative Köpfe.

Hat man eigentlich, wenn man mit Farben arbeitet hat man dann eigentlich alle paar Wochen das Bedürfnis bei sich die ganze Wohnung zu streichen oder magst du es lieber schlicht?

Oh, ich habe häufig das Bedürfnis mein Zuhause zu verändern. 

Schlicht oder farbenfroh - ich mag beides. Bei der Farbwahl kommt es auf den Raum, seine Funktion und die Einrichtung an.
Was mich vor allem begeistert ist die Möglichkeit mit Farbe einen Raum schnell & einfach zu verändern.  
Aktuell sind meine Wände im Büro beispielsweise Grau & Creme-Weiß mit einer großen Wandfläche aus Tafellack für die Notizen.
Da ich eine Vielzahl von Farbmustern in dem Raum habe, bevorzuge ich hier die schlichte Variante an den Wänden.
Hingegen nächste Woche werde ich die Balkonmöbel neu lackieren und zu fröhlichen Sommerfarben greifen. Dort habe ich Lust auf frische Farben!

Ihr habt ja unglaublich viele verschiedene Farben im Programm, hat man da irgendwann die eine Lieblingsfarbe?

Die eine einzige Lieblingsfarbe habe ich nicht. Es gibt so viele tolle Farben, die mir gut gefallen.
Zugleich entdecke ich immer wieder neue Farbtöne bei unserer täglichen Arbeit, die mich begeistern.
So ist unter anderem die KOLORAT-Farbpalette entstanden.

Vielen Dank liebe Monja, jetzt habe ich auch Lust meine Balkonmöbel zu streichen. Vielleicht wenn das Wetter endlich wieder etwas frühlingshafter ist :-)



Dieser Post in in freundlicher Kooperation mit Kolorat entstanden.


22.04.2016

Auf Tauchstation {Urban Jungle Bloggers - Plants & Glass}

Eigentlich wollte ich diesen Monat aussetzen mit den Urban Jungle Bloggers. Irgendwie konnte ich mit dem Motto "Plants & Glass" von Igor & Judith nichts anfangen. Hatte irgendwie keine Inspiration, keine Ideen, außer vielleicht 'nem Kaktus in einem Glas (was mir irgendwie nicht originell genug war). Eigentlich. Aber heute, hatte ich dann doch noch eine Idee - sogar eine ziemlich praktische dazu.


Alles begann heute damit, dass ich hier in der Wohnung mal wieder so richtig sauber gemacht habe. Mit wischen, saugen und ein bisschen umdekorieren. Dabei fiel mir unser Wasserglas im Schlafzimmer auf, dass auf der Fensterbank steht, damit die Luftfeuchtigkeit im Raum etwas erhöht wird. Ganz schön hässlich das Ding. Muss aber ja sein, das Wasserglas.
Aber muss das so hässlich bleiben? Geht das nicht auch schön? Kann da nicht eine Pflanze in das Wasser rein?
Schwupp, Gedankenblitz ab in den Zoofachmarkt ein paar Straßen weiter. Nicht nur das die dort Bio-Sukkulenten haben (bei denen ich mich schwer zurückhalten musste), nein die haben auch Wasserpflanzen. Zuerst hatte ich an eine Aquarienpflanze im Glas gedacht, aber aus Teenagertagen kenne ich es noch, dass sowas schnell mit Algen zusuppt und eklig wird. Geguckt hab' ich trotzdem. Gefunden habe ich dann am Ende eine Pflanze (deren Namen ich leider bisher nicht rausbekommen habe) für den Terrarienbedarf, die halb unter und halb über Wasser lebt. Perfekt! Noch ein wenig Aquariumskies in den Einkaufskorb und zurück nach Hause.
Pflanze und Steine ab in eine schmucke Glasvase (am tollsten hätt's natürlich in einer schmucken Alvar Aalto Vase ausgesehen, aber die gibbet erst in ein paar Jährchen) - fertig ist der Luftbefeuchtern mit Pflanze drin. Pflanze im Glas, Plants & Glass, Motto erfüllt. Yeah!

 Ein Plötzlichen gefunden hat das gute Stück zwischen meinen Holzkerzenständern auf der Fensterbank im Schlafzimmer. Holz, Glas und ein frisches Grün gehen einfach immer zusammen. Jetzt nur die Daumen drücken, dass das zarte Pflänzchen gut einlebt und sich in der neuen Umgebung wohl fühlt :-)