Aus Plant-Box wird Kakteen-Box + Freebie

Huch, was war das denn für ein Tag? Eigentlich sollte um 11 mal ganz kurz der Hausmeister rumkommen und was an der Küche reparieren und schwupp hat die Aktion den ganzen Tag gedauert und ich bin zu nichts gekommen. Zumindest nicht zu dem, was nötig gewesen wäre - nämlich Lernen für eine Klausur kommende Woche. Stattdessen habe ich die Baumarkt-Fahrten des Hausmeisters zum Ablichten meiner neu bepflanzen Plant-Box von FermLiving genutzt & mir einen Gieß- und Pflegeplan für die langsam steigende Anzahl an Pflanzen gebastelt, den ich als kleines Freebie (ganz unten!) mit euch teilen möchte.
Aber erstmal von vorne. Ich habe im Dezember eine Plant-Box von Ferm-Living bei der Aktion #fermlivingwish gewonnen. Ich wusste sofort wo das gute Stück stehen soll, nämlich neben der Schiebetür im Wohnzimmer. So weit. So gut. Erst stand die Monstera drin. Die war zu ausladend und man ist immer dagegen gerannt. Arme Monstera, hatte schon genug unter der Dunkelheit in der alten Wohnung gelitten. Also 'ne Calathea gekauft - weil die ja weniger ausladend ist (isse nicht, aber ich wollte doch umbedingt eine haben). Die stand da dann ganz einsam und verlassen drin mit ihrem Topf. Ausstopfen? Ging nicht, weil zu groß für die Box. Mhm. Also ab ins Schlafzimmer mit ihr. Dort macht sie sich auch ganz wunderbar. Aber was nu mit dieser Plant-Box?
Was geht immer? Richtig: Kakteen und Sukkulenten. Kakteen gab's als Ableger von Vaddi geschenkt, für Sukkulenten ging's erstmal in den Pflanzenladen und es wurde geshoppt bis die Plant-Box platzt - oder so. Dann ging's ans Bepflanzen. Erstmal musste die Box Kakteen-gerecht vorbereitet werden. Das untere Drittel der Box habe ich mit einer Mischung aus Kies und Blähton gefüllt, um Staunässe zu vermeiden. Der Rest wurde mit handelsüblicher Kakteenerde aufgefüllt. Etwas Kies, kleine Steine und grober Sand dienen als Deko.
Größere Sukkulenten und Kakteen habe ich nach hinten gepflanzt, kleinere nach vorn. Mein absolutes Highlight sind die lebenden Steine, sie sehen nicht nur witzig aus zwischen den Kieselsteinen, sondern erinnern mich auch an Ausflüge mit meiner Oma in den Botanischen Garten in Kindertagen. Diese kleinen Gnubbel haben mich schon immer fasziniert. Aber nun genug geschrieben - seht selbst wie die Box nun aussieht:






Jetzt müssen die kleinen nur noch fleißig wachsen und die ganze Box bevölkern, über den Rand wachsen & einfach toll aussehen. Ich freu mich schon riesig drauf, auch wenn das vielleicht noch ein klein wenig dauert. ;)

Damit ich währenddessen bei so vielen Pflanzen nicht den Überblick verliere habe ich mir endlich mal einen Gieß- und Pflegeplan angelegt, um auch ja alle im Blick zu behalten. Es sollen ja schließlich noch mehr werden und bald kommt auch noch ein Balkon dazu, der gegossen und betüddelt werden will (und mit dem ich langsam mal anfangen sollte). Denn nicht jedes Pflänzchen braucht gleich viel Wasser und Dünger - da kann man, gerade als verzettelter Mensch wie ich - schon mal durch den Tüddel kommen. Was dagegen hilft ist eine geordnete Tabelle und ein sorgsam geführter Kalender.
Das beides habe ich mir gestern angelegt und weil es so hübsch geworden ist könnt ihr euch diesen Pflanzenorganizer hier als PDF herunterladen.
Und der funktioniert so: In der Tabelle einfach die Pflanze eintragen, Farbe zuordnen, vermerken wie oft sie gegossen werden muss und welche besondere Pflege sie benötigt. In der Farbe, die ihr der Pflanze zugeordnet habt dann im Kalender die nötigen Kreise (Wasser) und Kreuze (Pflege) setzen und schwupp ist der wilde Urban Jungle unter ein gezähmter Kleingarten!


Natürlich könnt ihr euch die Kreise und Kreuzchen auch einfach in euren Taschenkalender eintragen oder nur für die Pflanzen Buch führen, die es ganz besonders nötig haben im Auge behalten zu werden. Ich habe meinen Kalender jetzt erst einmal bis Ende April gefüllt um danach zu schauen, was vielleicht am Gießverhalten geändert werden muss und welche Pflanze vielleicht doch mehr oder weniger Pflege braucht. Da muss man sich schließlich erstmal reinfuchsen. :)



Die Magnolie blüht auf!

Heute ist ein grauer Tag. Sowohl von der Stimmung her als auch vom Wetter. Was mir heute dennoch gute Laune bereitet hat ist, dass meine Magnolie heute endlich aufgeblüht ist. Lange habe ich damit gehadert mir einen Zweig zu holen. Der relativ hohe Preis und die Unsicherheit ob sich da überhaupt was tuen würde hatte mich zweifeln lassen. Dann stand ich da und mir gegenüber ein verhältnismäßig günstiges Zweiglein. Noch kurz drum rum getigert und schwupp kam sie mit nach Hause. Hübsch macht sich das Zweiglein in der Weingallone vor der Schiebetür mit ein ganz paar Ostereiern. Und dann: Ganz langsam, ganz leise ging die erste Blüte heute auf. So zaubert sie mir gerade bei jedem Vorübergehen ein Lächeln auf's Gesicht. Wer mitlächeln will sollte umbedingt durch diese Bilder scrollen :)









Nah, ganz nah {Urban Jungle Bloggers}

... an meinen Sukkulenten. Heute mache ich zum ersten mal bei den Urban Jungle Bloggers mit. Das Motto von Igor & Judith diesen Monat: 'botanical zoom'. Und zoomen muss man auch für das, was ich euch heute zeigen möchte. Es geht nämlich um die allerkleinsten in meinem Urban Jungle - die Sukkulentenbabies. Dafür musste meine arme kleine Kamera zwar an ihre Grenzen gehen, aber es hat sich gelohnt!

Sukkulenten zu vermehren ist ganz einfach. Eigentlich muss man nur ein Blatt von einer Pflanzen abzwacken und es auf leicht feuchte Erde legen oder mit der Bruchstelle in Wasser stellen und schon passiert ein kleines Wunder der Natur:
Das Blatt macht ganz feine Wurzeln. Nach und nach bildet sich dann an der Bruchstelle eine winzig kleine neue Sukkulente, die man dann mit ganz viel Liebe (und  noch mehr Geduld) großziehen kann. Ich finde das mehr als faszinierend, was die Natur sich da ausgedacht hat. Wenn ich mir die Haare abschneide wachsen da ja  auch keine kleinen Johannas draus - was wiederum vielleicht auch ganz gut ist.

Es dauert zwar eine gefühlte Ewigkeit bis sich in der Nachwuchsschale etwas tut, aber es lohnt sich. Versprochen! Mein Ziel war es eigentlich über den Winter ein paar Sukkulenten für den Balkon heranzuziehen, weil sich wegen der Südausrichtung wahrscheinlich nicht viele andere Pflanzen dort wohlfühlen werden. Den Plan habe ich schonmal auf Sommer 2017 vertagt. Die Babies sind noch ein wenig zu klein, um den Balkon zu füllen. Aber sind sie nicht niedlich?

Ich habe sie heute einmal in frische Kakteenerde umgetopft, damit sie sich in Zukunft noch besser entfalten können und habe gleich noch ein paar frisch abgezwickte Blätter dazugelegt. Ein bisschen hoffe ich ja auch, dass sie bis zum Sommer noch ein klein wenig an Größe dazu gewinnen!

Bis dahin nehme ich dann einfach noch Vorlieb mit den Mutterpflanzen, die sich bestimmt schon riesig freuen in ein paar Monaten auf den sonnigen Balkon umzuziehen, um auch dort für Urban Jungle Feelig zu sorgen!



37Quadratmeter - mein türkiser Schrank

Hallo und Moin Moin,
Ich habe vor einiger Zeit mal die Kategorie '37Quadratmeter' ins Leben gerufen, um meine Lieblingsstücke aus der Wohnung und ihre Geschichte vorzustellen. Diese Kategorie muss dringend mal wieder belebt werden. Der Name bleibt aus nostalgischen Gründen gleich - denn genau 37 Quadratmeter hatte meine alte Wohnung. Heute stelle ich euch mein allerliebstes Möbelstück vor: meinen türkisen Schrank!

Lederschlaufen für PAX & Co - DIY

Hallo und Moin Moin,

Ja, ich bin gerade ein wenig im DIY-Fieber und in der Planung liegen sogar noch mehr Projekte, die ich mit euch teilen möchte. Heute gibt's ein ganz schnelles Do-it-yourself für easy-peasy Lederschlaufen - zum Beispiel als Griffe für den PAX-Schrank von Ikea. Und das geht so:

IKEA Hack - aus klapprigem PS-Schrank wird edle TV-Konsole

Hallo ihr alle,

Langsam lichtet sich hier das Chaos und es wird immer wohnlicher. Ich habe mir beim Einzug in diese Wohnung etwas vorgenommen: Ich wollte etwas mutiger werden, was Kontraste im Wohnbereich angeht. Was mir vorgeschwebt hat war zwischen Wohn- und Schlafzimmer, die ja nur durch eine Schiebetür getrennt sind, einen angenehmen Gegensatz von weich und hart zu schaffen. Das Schlafzimmer ist ja mit dem hellen Bettüberwurf und der leichten Lampe schonmal genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Wohnzimmer habe ich ja schon den schwarzen Pflanzenständer von Fermliving stehen - nun sollte auf die andere Seite der Schiebetür auch noch etwas schwarzes hin. Was bot sich da besser an als der alte Flurschrank von meinem Freund.