Neu im Bücherregal - The Kinfolk Home

Naja, vielleicht nicht umbedingt im Bücherregal - dafür ist es viel zu schön. Lieber solo auf einer Anrichte, als Coffe Table Book, oder im Konvolut mit Vasen, Kerzen und Co. Aber nicht nur von außen kann das gute Stück, dass kürzlich auch auf Deutsch im Knesebeck Verlag erschienen ist, punkten, sondern auch von innen.

Vitra Summer Dinner in Berlin

Oh wie war das schön: am vergangenen Freitag lud Vitra zum Summer Dinner nach Berlin. Das Wetter war perfekt und an einem lauen Sommerabend gab es in der malerischen Kulisse des Halleschen Hauses mitten in Kreuzberg neben leckerem Essen und netten Gesprächen auch noch die neue Accessorie Kollektion von Vitra zu entdecken.
Eigentlich wird diese erst in einigen Wochen auf der Maison&Objet in Paris vorgestellt, aber einer kleinen Runde von Bloggern wurde anlässlich des Summer Dinners schon vorher ein Einblick gewährt. Unter anderem schmückten - neben Klassikern wie dem House Bird - die Tube Vasen der Brüder Ronan und Erwan Bouroullec und wunderschönen Messingkerzenständer und Holzfiguren aus der Feder von Alexander Girard die lange Tafel, an der wir einen wunderschönen Abend mit gutem Essen, ein paar Gläsern Wein verbrachten. Das ganze eingebettet in das wunderschöne Ambiente des Halleschen Hauses in Berlin mit seinen verputzen Wänden, industriellen Details und ganz viel Grün - perfekt! 
Da kann ich euch ein paar Eindrücke natürlich nicht vorenthalten. Also seht selbst:
Bis ganz bald, ihr Lieben!

There's a new Bar on the Block! + Cocktailrezept

Es hat sich mal wieder etwas getan im Hause Mintundmeer. Rund fünf Monate nach dem Einzug in die neuen vier Wände nehme ich es noch immer mit Ecken dieser Wohnung auf, denen noch der Feinschliff fehlt. Nachdem vor kurzem schon der Flur ein kleines Makeover verpasst bekommen hat, ist diesmal die letzte Ecke im Wohnzimmer schick gemacht worden. Zum Cocktailsessel aus den 50er Jahren gesellt sich seit kurzem eine schmucke neue Hausbar von Normann Copenhagen. 
*Werbung* Das gute Stück nennt sich Block Table und stammt aus der Feder des Dänen Simon Legald, der für Normann Copenhagen schon einige andere Möbel, wie den Toj Garderobenständer designed hat. Das Wägelchen eignet sich sowohl als Servierwagen oder als Beistelltisch in Küche und Wohnzimmer - oder eben als Hausbar. Fündig geworden bin ich nach langer Suche im Onlineshop von Design Bestseller, wo es nicht nur schöne Barwagen gibt, sondern auch so ziemlich alles, was noch so auf meiner Muss-ich-haben-Wunschliste steht. Dort gibt es den Tisch in vielen verschiedenen Farben, sodass es nicht ganz leicht war, sich zu entscheiden. Schlussendlich habe ich ihn dann Schwarz bestellt und habe meine Entscheidung bisher keine Sekunde bereut - in Nebelgrün finde ich ihn allerdings auch sehr schön, passt hier nur leider nicht rein. 
Ich finde er passt mit den schwarzen pulverbeschichteten Elementen und den Holzbeinen ganz wunderbar zum Rest der Wohnzimmermöbel, von denen ja viele ebenfalls in einem matten Schwarz gehalten sind. Durch seine klare Form wirken die Whiskeyflaschen so gar nicht altbacken und eingestaubt, sondern sie werden elegant in Szene gesetzt und es ist sogar noch Platz für ein paar frische Blumen vom Wochenmarkt. Um das ganze Ensemble noch etwas aufzulockern, baumelt der kleine Kay Bojesen Affe lässig am oberen Teil der Bar. 
Den Sessel habe ich mir vor circa zwei Jahren mal über Ebay-Kleinanzeigen gekauft. Damals waren die Beine noch dunkelbraun und der Bezug irgendwas zwischen Gold und Braun mit altbackenem Muster. Das ging so nicht! Also habe ich ihn wenig später zusammen mit meiner Mutter ein wenig aufgemöbelt und zeitgemäß bezogen, abgeschliffen und lackiert. In meiner alten Wohnung war er noch der Hingucker im Wohnzimmer, hier hielt er sich bisher dezent im Hintergrund. Ich freue mich sehr, dass er jetzt in der Kombination mit dem Barwagen dazu einlädt sich auch mal für den ein oder anderen Drink in die Ecke zu setzen.
Apropros Drink. Habe ich euch eigentlich schon meinen Lieblingsdrink für Sommerabende gezeigt, die irgendwie ein bisschen zu herbstlich ausfallen? Nicht? Dann wird's höchste Zeit! Ich habe das gute Stück 'Smooth Peach' getauft und so geht's:

Ihr braucht für 2 Drinks drei Pfirsiche oder fünf Bergpfirsiche, Burbon Whiskey, Zitrone und Eis. Die Pfirsiche werden kurz mit Schale aufgekocht, bis sie sich weich anfühlen. Anschließend abkühlen lassen und pellen. Das Fruchtfleisch pürieren und zusammen mit 4cl Whiskey, Eis und einem Schuss Zitronensaft in einen Shaker geben, gut durchschütteln und anschließend auf zwei Gläser verteilen. Noch etwas Rosmarin als Deko hereinstecken und dann mit Strohhalm eiskalt genießen. Prost!


Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit dem Onlineshop Design-Bestseller entstanden. Vielen Dank an dieser Stelle an Sarah für die freundlichen Kontakt! 

#weekendgetaway Glamping auf dem Aschberg

Was so zwei Tage Urlaub doch bewirken können. Freitag los, Sonntag zurück. Eigentlich nur zwei Nächte, aber Urlaub ist Urlaub. Ich kann nach so einer kurzen Auszeit viel besser durchstarten und habe einen klareren Blick auf die Dinge. Deswegen suchen mein Freund und Ich immer mal wieder nach kleinen Übernachtungsmöglichkeiten im Kieler Umland, wo man sich ohne viel Fahrerei mal eine kleine Auszeit vom Alltag genehmigen kann. Diesmal ging's in (für Schleswig-Holsteinische Verhältnisse) schwindelerregende 97,7m über dem Meeresspiegel zum Glamping auf den Aschberg mitten in den Hüttener Bergen.
Glä-was? Glamping. Setzt sich zusammen aus Glamour und Camping und ist eine etwas luxoriösere Art des Campings. Anstatt Isomatte und Schlafsack gibt es Bettchen, Matratze und die heimische Bettdecke. Alles überdacht von einem schicken Zelt und mit einem tollen Ausblick über Felder, Wiesen und Seen. Ich sag euch: ein Traum!Buchen kann man das ganze über die Globetrotter Lodge auf dem Aschberg. Hier gibt's neben Restaurant, Hotel und schickem Aussichtsturm seit diesem Jahr auch mehrere Zelte, die man mieten kann. Sie bieten Platz für insgesamt etwa 30 Personen - verteilt auf verschieden große Zelte. Man sollte sich allerdings nicht von den super schicken Werbefotos auf der Webpräsenz blenden lassen. Anstatt von Poufs und Fellen erwarten einen weitaus zweckmäßiger, aber nicht minder gemütliche Zelte. Je nach Zelt gibt es ein 140x200cm Bett in einer kleinen Schlafkabine und Beistellbetten als Sitzgelegenheit im Vorzelt. Dazu gibt's Klappstühle und Tisch für die Wiese vor'm Zelt. Die Zelte an sich sind sehr großzügig geschnitten und praktisch aufgeteilt. Gebucht wird einfach über die Website der Lodge. Die Übernachtung gibt's ab 15 Euro pro Person, ich kann allerdings nur dazu raten für ein paar Euro extra das Frühstück dazu zu buchen - ist sehr lecker!In den Zelten schläft es sich sehr gemütlich. Dadurch, dass man ein richtiges Bett hat, gibt's Campingflair ohne die leichten Isomattenrückenschmerzen am Morgen. Ich musste mich in der ersten Nacht erstmal an die ganzen Naturgeräusche um uns herum gewöhnen und bin Nachts mehrmals aufgewacht - es hat allerdings auch geschüttet wie aus Eimern - das wird in so einem Zelt ja gern mal recht laut. Es ist aber alles trocken geblieben! In der zweiten Nacht war ich dann viel entspannter und habe geschlafen wie ein Murmeltier. Da möchte man dann am liebsten immer bei so frischer Luft schlafen, aber da macht einem in der Stadt ja gern mal morgens die Müllabfuhr oder der nächstbeste Presslufthammer einen Strich durch die Rechnung.Fußläufig zu den Zelten gibt's Möglichkeiten zum Duschen und öffentliche Toiletten. Wer sich selbst versorgen will, muss mit Kühlbox und Co anreisen - eine Küche bzw. einen Kühlschrank gibt es nicht. Wer allerdings Grillen will oder abends ein Feuerchen anmachen möchte, kann sich Grill und Feuerschale leihen. Wir waren da eher etwas fauler unterwegs und haben uns Abends im Restaurant der Lodge mit Wildburger und Pommes versorgt (auch sehr lecker!). Mein persönliches Highlight der Lodge ist der Aussichtsturm, von dem aus man bei guter Sicht bis nach Kiel schauen kann. Von dort oben wirkt alles auf einmal ganz klein und gerade bei Sonnenuntergang ist das Panorama einfach nur Atemberaubend.Der Aschberg liegt mitten in den Hüttener Bergen zwischen Rendsburg und Eckernförde und ist mit seinen 97,7 Metern Höhe der elftgrößte Berg in Schleswig-Holstein (süß, oder?). Von Kiel aus ist man über die A7 in etwa einer halben Stunde dort. Total stressfrei. Vor Ort gibt's lauter Kartenmaterial mit Infos über die Gegend, Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen und allerhand Ausflusgzielen vom Badesee über Museen bis hin zum Wikingerdorf. Alles dabei und man muss sich im Vorfeld gar keine Gedanken machen. Einfach losfahren und dann mal schauen, was man so machen könnte. 
Wir konnten leider nicht so viel wandern, wie wir wollten, weil ich mir gleich am ersten Abend den Fuß verstaucht habe und mir am zweiten Morgen noch einen Hummelstich abgeholt habe (... der mich jetzt noch in den Wahnsinn treibt). Blöd! Nächstes Mal geht's bergauf, bergab und quer durch die Pampa!Die Endmoränenlandschaft der Hüttener Berge sieht fast gar nicht mehr aus wie Schleswig-Holstein und man hat die Chance innerhalb von ein paar Tagen gleich zwei Zehn- und zwei Neuntausender zu besteigen. Das es sich nur um Zentimeter handelt, darf man dabei ruhig mal verschweigen. ;) Dabei schlängeln sich die Wanderwege durch Wälder, vorbei an Wiesen, Knicks und Seen. Gerade im Sommer sollte man sich allerdings vorher gut mit Mückenspray eindieseln, ansonsten freuen sich sämtliche Blutsauger über einen kleinen Snack. Für Badefreunde gibt's hier und da auch eine schöne Badestelle, an der man sich auf dem Weg erfrischen kann.Alles in allem eine wirklich schöne Gegend und eine tolle Erfahrung. Ich kann's nur empfehlen. Wir werden auf jeden Fall nochmal wiederkommen, das nächste Mal vielleicht mit einer größeren Gruppe, einer Gitarre und ausgestattet für einen schönen Grill- und Lagerfeuerabend. Das wird schön! :)
Dieser Post wurde nicht durch die Globetrotter Lodge auf dem Aschberg gesponsert. Der Urlaub wurde aus eigener Tasche gezahlt und dieser Post ist nicht werblich. :)