Windowshopping mal anders - Bummelbude


Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass Kiel ganz dringend und am besten sofort einen Konzept Store bräuchte. Warum? Weil ich die Dinger aus Städten wie Hamburg oder Berlin kenne, und super finde.
Zwei Tage später wurde ich zur Eröffnung der Konzept Stores der Bummelbude eingeladen. In Kiel. In der Kehdenstraße. Mein Wunsch wurde erhört!




Noch ein paar Tage später stand ich zusammen mit Daniel, einem der Gründer, im Laden, hatte einen Kaffee in der Hand, und fand's super. Regionale Produkte und Läden, die auf einer zentralen Verkaufsfläche ihre Produkte ausstellen. Kaum zu glauben, dass dieser Shop innerhalb von nur acht Tagen aus dem Boden gestampft wurde.

Dazu kam es so:

Die Bummelbude ist eigentlich eine Website bzw. App, die seit - Trommelwirbel - gestern online ist. Dahinter stehen Daniel Faulhaber, Christopher Meerboer und Klaas Endrikat, die mit dem Projekt ein Online-Schaufenster für regionale Anbieter schaffen wollen und daran inzwischen seit fast zwei Jahren getüftelt haben. Für die Händler und Firmen soll die Seite eine Möglichkeit darstellen ihre Produkte einer breiteren Masse zu zeigen, für die Konsumenten eine Möglichkeit sein neue Marken und Läden in der Stadt zu entdecken - erst online und anschließend auch offline.


"Wir wollen Einzelhändlern, die nicht die Möglichkeiten haben sich digital aufzustellen, eine Platform an die Hand geben, die einfach funktioniert und durch die die Auffindbarkeit erhöht wird, sodass wieder mehr regional gekauft wird." sagt Daniel. 



Das Konzept kam beim KiWi (Kieler Wirtschafts- und Förderungsgesellschaft) während des Waterkant Festivals so gut an, dass man sich dazu entschloss, die Online-Idee in die Offline Welt zu holen. Spontan fand sich die geeignete Ladenfläche in der Kehdenstraße und eine Woche später ging es schon los - pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ging dann die Kooperation vom KiWi und der Bummelbude an den Start.



Hier können kleine Shops, Designer und Start-Ups aus Kiel nun Teile der Verkaufsfläche mieten und ihre Waren ausstellen. Unter anderem dabei sind Lillebräu, die Bambusräder von MyBoo, die Jungs von Rankwerk, mein Lieblingsladen Room und ihre Nachbarin Dani von Abendroth Porzellan, die Siebdruckwerkstatt Links im Hof und und und. 




Und das sieht, in der Kombi, ziemlich gut aus und beweist, dass man in Kiel so viel mehr shoppen kann, als nur Anker und Faltböötchen. Dazu gibt's Kaffee und Sitzgelegenheiten im Obergeschoss.


 

Geplant sind außerdem noch Workshops, Bier-Tastings und vieles mehr. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Ich werd' da demnächst erstmal ein paar Weihnachtsgeschenke shoppen gehen. 

Ihr findet die Bummelbude 

hier im Web: https://bummelbu.de
hier bei Instagram: https://www.instagram.com/bummelbude/
hier bei Facebook: https://www.facebook.com/bummelbude/
... und im Google Play-Store und im App-Store!

Und natürlich auf offline in der Kehdenstraße 6, in Kiel!

Happy Shopping!

P.s.: Dieser Beitrag ist keine bezahlte Kooperation, sondern aus reinem Interesse heraus entstanden :)


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