Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum


[Werbung wg. Verlinkungen/Markennennungen] Weihnachten rückt immer näher und damit auch die Frage nach dem Weihnachtsbaum. Ich persönlich fand es schon immer komisch einen Baum, der mehrere Jahre herangewachsen ist, nur für einen kurzen Auftritt an Weihnachten zu fällen, um ihn dann im Januar auf den Müll zu werfen. Deswegen hatten wir bei uns in der Familie oft nur ein paar Tannenzweige zu Weihnachten oder aber andere Alternativen zum klassischen, gefällten Weihnachtsbaum. Welche es da gibt, möchte ich euch heute einmal im Schnelldurchlauf vorstellen.


Mehrjähriger Baum im Topf 

Die letzten zwei Jahre hatten wir hier unseren Baum "Kent", den ich im Topf gekauft hatte und der uns zwei Jahre lang an Weihnachten eine Freude bereitet hatte. Leider hat Kent den Sommer nicht überlebt und da wir dieses Jahr eh kurz nach Weihnachten in Richtung Neuseeland aufbrechen, machte eine Neuanschaffung für dieses Jahr wenig Sinn.


Zumal ich bei "Kent" auch einen entscheidenen Fehler gemacht habe: denn er war ein Baum, der zwar im Topf verkauft wurde, aber, laut Zettel an seiner Spitze, "nicht zur Weiterkultur geeignet" war. Das heißt übersetzt: der Baum steht zwar in einem Topf, seine Wurzeln wurden allerdings so sehr gekappt, damit er dort rein passt, dass er nur eine geringe Chance hat allzu lange zu überleben.

Bäume, die auch nach Weihnachten noch "überlebensfähig" sind, benötigen einen weitaus größeren Topf und sind damit auch etwas sperriger im Transport. Darüber hinaus stellt sich dabei natürlich die große Frage: wohin mit dem Baum im Rest des Jahres. Hat man einen Garten, kann man ihn dort natürlich zwischenlagern oder auspflanzen und im nächsten Jahr wieder rein holen. Oder aber man mietet sich einfach einen Baum.

Rent a Tree

Ein lebender Baum, der quasi kurz zu Besuch kommt, ist eine gute Alternative zum eigenen Baum. Der Baum wird dabei gegen eine Mietgebühr für einen Begrenzen Zeitraum - zum Beispiel 30 Tage - an einen ausgeliehen. Nach Ablauf der Zeit wird er abgeholt oder zurückgebracht.

Weihnachtsbäume im Topf kann man zum Beispiel bei Rent-A-Plant.de mieten | Foto: Rent-A-Plant
Deutschlandweit gibt es hierfür inzwischen Firmen, die das Konzept anbieten. Im Raum Schleswig-Holstein und Hamburg beispielsweise die Firma Rent-A-Plant, bei denen man sich einen Baum gegen eine geringe Gebühr ausleihen kann. Der Baum wird dann entweder geliefert oder kann selbst abgeholt werden. Nach 30 Tagen wird er dann wieder abgeholt oder eben selbst zurückgebracht. Der Preis richtet sich dabei nach der Größe des Baumes.

Deutschlandweit gibt es Anbieter wie "Paderbäumchen" oder "Christbaum-Vermietung.de".

Ein Baum aus Holz

Wer sich langfristig einen Baum holen möchte, den man jedes Jahr auf's neue auspacken kann, aber nicht auf eine Variante aus Plastik zurückgreifen möchte, kann sich auch einen dekorativen Baum aus Holz zulegen. Beispielsweise über Design.Wien, die den Baum Rudolf in verschiedenen Größen anbieten. Rudolf sieht dabei nicht nur gut aus, sondern er wird auch aus lokalem Holz in integrativen Werkstätten in Österreich angefertigt.

Foto: Design.Wien
Mein Baum 2018

Ich habe mich dieses Jahr für die Mini-Variante entschieden und mir eine kleine Zimmertanne vom Schweden geholt, die mich, bei guter Pflege, hoffentlich noch ein paar Jahre begleiten wird.





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