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5 Tage Arbeit, ein Sofa.


[Dieser Post enthält bezahlte Werbung für BOSCH]

Alter Schwede, war das eine Woche. Bei knapp 30 Grad hatte ich die tolle Idee, doch endlich mal mein Sofaprojekt in die Tat umzusetzen und habe mir mein Traumsofa zusammengeklöppelt. Meine beiden besten Helfer bei diesem Mammutprojekt: Meine Mama und der kleine IXO von Bosch.

Was Nachhaltigkeit für mich bedeutet - Teil 2: Ist nachhaltig Wohnen und Bloggen vereinbar?


Sodele, in Teil 1 zu diesem Artikel ging es ja bereits um Nachhaltigkeit im Alltag. In diesem, zweiten Teil, soll es nun um nachhaltiges Wohnen gehen und wie nachhaltiges Bloggen gehen soll - und ob das überhaupt zusammen geht. Dazu muss ich ein wenig ausholen. [ENTHÄLT UNBEZAHLTE WERBUNG]


Aus alt mach neu: Fensterbankverkleidung leicht gemacht.


Anfang des Monats habe ich ja in einer ganz fixen Nummer meiner Küche eine neue Fensterbank verpasst, die genau so hoch ist, wie der Küchentisch daneben - und das sah so gut aus, dass ich wusste: das brauche ich auch im Rest der Wohnung!

In der Küche hatte ich ja noch den Sonderfall, dass die alte Fensterbank erhöht werden musste. Im Wohnzimmer hingegen musste ja einfach nur die alte Steinfensterbank verdeckt werden - und  zwar so, dass es (weil das hier ja eine Mietwohnung ist) reversibel ist. Also einfach ein Brett drauf und hübsch verkleiden. Ziemlich simpel und ebenso schnell umgesetzt! [KEINE WERBUNG/ ALLES SELBSTGEKAUFT]

Meine neue Bücherwand im Arbeitszimmer + Ordnung im Regal Dank DesignDeli

[ENTHÄLT WERBUNG / BEZAHLTE KOOPERATION] Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe Bücherwände. Bücher soweit das Auge reicht und das am Besten bis unter die Decke. Eine private Bibliothek. Herrlich. Und was habe ich bei Pinterest gepinnt, Skizzen angefertigt und gegrübelt, wie auch ich mir sowas schönes basteln kann. Mein Traum war dabei die ganze Zeit eine Regalwand von String. Ganz schlicht und trotzdem schön. Dieser Traum ist jetzt wahr geworden!

Eine Plantbox für den Balkon



[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Wisst ihr, was ich an meinem Balkon so richtig gut finde? Das er nach Süden rausgeht. Da muss man zwar ständig gießen, aber ich kann endlich mal Tomaten anbauen! Ich hatte ich meiner alten Wohnung einen Nordbalkon und auf dem wuchs außer Farnen und ein paar Schattenblümchen nix. Das war auch irgendwie schön, aber ich habe es echt vermisst mir was leckeres anbauen zu können.

1000 Gute Gründe für Osterdeko im Treppenhaus!

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde, dass Treppenhäuser immer viel zu langweilig sind. Bei mir stehen immerhin ein paar Blumen in den Fenstern, aber ansonsten ist es doch eher trist. Dabei könnten wir alle etwas dazu beitragen, dass es besser wird. Zum Beispiel mit diesem schönen Kranz, den ich in der Kreativwerkstatt von BLOOM's in Minden für 1000 Gute Gründe basteln durfte.
Das gute Stück zaubert ein bisschen Farbe an die Haustür und ist mit den echten Narzissen, die es sich in den Eierschalen bequem gemacht haben, auch ein ziemlicher Hingucker.
Bild: 1000 Gute Gründe

Ein wilder, weihnachtlicher Kranz

Nachdem ich im letzten Jahr meinen Kranz aus Sukkulenten hatte, wollte ich mich in diesem Jahr eigentlich mit einem Kranz aus Eukalyptus und Hagebutten versuchen. Aber es kam alles anders, als gedacht. Entweder Eukalyptus war ausverkauft, oder aber viel zu teuer. Also musste umdisponiert werden und ich habe einfachen Buchsbaum gekauft - Tanne kommt mir nämlich nicht auf den Tisch.
Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich keine Ahnung von dem habe, was ich da zusammengewickelt habe. Jeder vernünftige Florist würde vermutlich die Hände über'm Kopf zusammenschlagen, mich schütteln und alles nochmal ordentlich machen. Deswegen gibt's auch kein DIY, sondern nur ein paar Bilder für alle, die noch unentschlossen sind, was ab Sonntag ihren Tisch zieren soll. Mein Kranz besteht aus einfachem Grün, ein paar kleinen roten Beeren und viel mehr auch nicht.
Ich habe erstmal das Grün zu einem lockeren Kranz gebunden, und anschließend die roten Beeren eingearbeitet. Durch die recht lockere Bindung sieht das gute Stück etwas wild aus, aber genau das mag ich sehr. Die Kerzen stehen einfach in der Mitte des Kranzes - die leeren Räume zwischen Kranz und Kerzen habe ich mit kleinen Holzäpfeln gefüllt.
Ich finde das gute Stück wirklich schön, auch wenn es mir fast ein bisschen groß geraten ist. Aber Hauptsache er passt noch auf den Tisch, oder?

Ein neuer Designklassiker im Flur und ein Regal ohne Schrauben

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Der Flur ist in der Regel das Erste, was man von einer Wohnung wahrnimmt. Hier tritt man ein, wenn man nach Hause kommt, hier empfängt man Besuch. Hier möchte man nicht von überfüllten Regalen und herumstehenden Dingen erschlagen werden, sondern in Ruhe ankommen können und sofort das Gefühl haben, dass man Zuhause ist. Wie der Rest einer Wohnung sollte auch dieser Raum liebevoll gestaltet, aber dennoch klar strukturiert und praktisch sein. 
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Aber wie stellt man das an? Wenn zwei Menschen zusammenziehen, die beide etwa zwanzig Paar Schuhe mitbringen, dann hat man achtzig Schuhe, die man mal eben unterbringen muss. Die Frage ist bloß: wie? Ein offenes Schuhregal wirkt oftmals überladen und stiftet im eh schon dunklen Flur nur Unruhe. Ein geschlossenes Regal nimmt hingegen viel Raum in Anspruch und die meisten Modelle bieten nicht genügend Platz. Eine ungenutzte Tür in unserem Flur habe ich nun zu einer unscheinbaren Stauraumlösung für unsere Schuhe umgebaut - und das ganz ohne Schrauben.

Wie kommt man zu einer ungenutzten Tür? Ganz einfach: Wir haben unser Schlafzimmer im eigentlichen Esszimmer der Wohnung. Dieses ist sowohl durch eine Tür im Flur, als auch durch die große Schiebetür im Wohnzimmer, begehbar. Für mehr Ruhe im Raum haben wir uns beim Einzug dazu entschieden, die Wand zum Flur mit einem großen Kleiderschrank zu verstellen; somit wurde die Tür unbenutzbar.
Für den Flur war mir wichtig, dass man beim Betreten der Wohnung in einen Raum kommt, der Ruhe ausstrahlt, einen willkommen heißt und in dem nicht viel herumsteht. Die Nische, die durch den Rahmen der Tür gegeben ist, war also perfekt dafür geeignet Stauraum zu schaffen, ohne ein weiteres Möbel in den Flur zu stellen. Wichtig dabei war, dass der alte Türrahmen nicht beschädigt wird. Also entschied ich mich dazu, ein Regal in den Türrahmen einzuklemmen. Die Sicht auf die Schuhe wird durch einen Vorhang verdeckt. Ganz ohne Möbel geht es dann aber doch nicht. Neben dem antiken Kiefernschrank musste auch noch eine Sitzgelegenheit her, auf der man bequem Platz nehmen kann, um Schuhe an- und auszuziehen.
 Ich habe mich hierbei für den DSR von Vitra in Eisblau entschieden. Das gute Stück habe ich freundlicher Weise von smow.de, einem Onlineshop für Designklassiker, zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bin schon lange um dieses zeitlose Möbel herumgeschlichen und finde, dass es hier im Flur einen wunderschönen Platz gefunden hat und sich gut in meine Kombination aus altem und selbstgebautem einfügt.
Designklassiker wie dieser passen einfach immer. Ihre Designs haben sich schon über Jahrzehnte bewährt und werden auch in Zukunft aus vielen Wohnungen nicht mehr wegzudenken sein. Egal ob in perfekt gestylten Designerlofts oder, wie hier, zu rustikalem Dielenboden und antikem Schrank. Sie geben einfach jedem Raum etwas besonderes und man weiß, dass sie einen - den schnelllebigen Trends zum Trotz - viele Jahre begleiten werden und nie an Wertigkeit verlieren. Egal ob Eiermann Tisch, Kaiser Idell Lampe oder Thonet Stuhl -  sie strahlen einfach eine zeitlose Eleganz aus. Eine schöne Auswahl an solchen Klassikern, aber auch moderne Designs, die das Zeug dazu haben solche zu werden, finden sich im Onlineshop und in den Ladengeschäften von smow. Einiges davon steht bei mir auch schon auf der Wunschliste!
Betritt man nun die Wohnung, fällt der Blick zuerst auf den türkisfarbenen Samtvorhang mit dem farblich perfekt passenden Stuhl davor - ein absoluter Hingucker, der einen jedoch nicht erschlägt. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich durch die Tür komme und genau so sollte es doch sein!
Um das Regal nachzubauen braucht ihr:

- 2 Seitenteile aus Möbelbauplatten
- Einlegeböden aus Holz
- Holzdübel
- Einen Böhrer mit dem Durchmesser der Dübel
- eine Wasserwaage
- einen Zollstock
- Eine Bohrmaschnine
- eine Feile für Korrekturen oder eine Schleifmaschine
- einen Vorhang (hier: Sanela von Ikea)
- eine klemmbare Gardinenstange
Bevor es losgeht, geht es erstmal ans Abmessen. Gerade bei Türen in Altbauwohnugen lohnt es sich mehrfach nachzumessen, da sich die Holzrahmen gerne mal im Laufe der Jahrzehnte verzogen haben. So kann es durchaus passieren, dass der Rahmen links, rechts, vorn oder hinten 1-2 cm höher ist, als auf der jeweils anderen Seite. Aus dem Grund kann ich hier leider keine genauen Maße nennen, denn die werden bei euch in jedem Fall anders sein.

Mit einem Zettel voller Zahlen und Skizzen geht es dann in den Baumarkt. Damit die Seitenteile nicht weiter auffallen, habe ich mich hier für weiß furnierte Möbelbauplatten entschieden. Sie lassen sich gut verarbeiten und passen farblich gut zum Türrahmen, ohne das man sie streichen muss. Diese hier haben mit einer Tiefe von 20cm perfekt in die Nische gepasst. Im Holzzuschnitt habe ich sie mir auf die von mir gemessenen Maße zuschneiden lassen. 
Damit die Regelböden beim Hereinklemmen für die nötige Stabilität des Regals sorgen, sollten diese so zugeschnitten werden, dass ihre Breite plus die Dicke der Möbelbauplatten die Breite des Türrahmens ergibt (Beispiel: Rahmen: 101cm; Möbelbauplatte 1cm Dicke = 98cm Breite der Regalbretter). Sind diese dann doch etwas zu groß geraten, lassen sich einige Milimeter mit einer Feile oder einem Schleifgerät korrigieren. 
Als Auflage für die Bretter eignen sich Holzdübel sehr gut. Es gibt auch Metallstecker, die extra für Regelböden sind, allerdings kosten diese weitaus mehr Geld. 
Eine klemmbare Gardinenstange, die sich auf die Breite der Tür ausziehen lässt, sorgt ebenfalls für Stabilität. Als Gardinenstoff empfehle ich einen schweren, nicht durchsichtigen Stoff. Dieser aus türkisem Samt fällt sehr schön wellig vor dem Regal und verdeckt den Blick auf die Schuhe optimal. 

Zurück aus dem Baumarkt geht es dann nach einer guten Tasse Kaffee ran an den Bau des Regals. Das sollte man am besten zu zweit machen, da einem sonst gut mal was auf den Kopf fallen kann.
Zuerst einmal stellt man die Seitenteile in den Türrahmen und klemmt ein Brett dazwischen. Dieses richtet man mittels einer Wasserwaage so aus, dass es komplett gerade ist und zeichnet entsprechend eine Markierung an den Außenwänden an.
Anhand dieser Linie können nun die Positionen der weiteren Regelböden eingezeichnet werden, ohne das man jedes Mal wieder die Wasserwaage zücken muss (ich habe mich hierbei an der Höhe meiner Schuhe orientiert und beispielweise für High-Tops und Stiefeletten etwas größere Abstände gelassen als für flache Sneakers und Ballerinas). Zum Anzeichnen kann man die Seitenteile auch wieder auf den Boden legen und somit entspannter Arbeiten. 
Anschließend werden anhand der angezeichneten Positionen der zukünftigenRegalbretter im Abstand von 3-4 cm zum Außenrand Punkte eingezeichnet, an denen die Bohrungen für die Holzdübel gesetzt werden. Dabei muss man nur darauf achten, dass auf Höhe der Türklinke kein Regalboden verläuft. Beim Bohren kann man ruhig komplett durch die Bretter hindurchbohren, sollte jedoch dabei darauf achten, dass man etwas unterlegt, damit man nicht in den Fußboden/Tisch bohrt. 
Nun ist das Regal auch schon fast fertig. Die Holzdübel werden in die entsprechenden Löcher gesteckt, die Seitenteile in den Türrahmen gestellt und die Regalbretter eingepasst. Zu guter letzt wird am oberen Rand noch die Gardinenstange mit dem Vorhang fixiert. Fertig! 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit dem Onlineshop für Designklassiker www.smow.de entstanden. Vielen Dank dafür!



Neues an der Wand [DIY] und im Regal + Shopvorstellung Supnifty

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Nachdem gefühlt die gesamte Interior-Welt schon seit einigen Jahren eins hat, ist es nun auch bei mir eingezogen: Das liebe gute String-Regal. Ein neuer Ort für schöne Dinge in meinem Wohnzimmer.



Wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben. Lange hatte ich nach dem perfekten Modell für meinen Plan gesucht und als ich schon fast aufgegeben hatte, hat ein glücklicher Zufall dafür gesorgt, dass die zu meiner Plantbox von FermLiving passenden Leitern für ein Stringregal ihren Weg zu mir gefunden haben (vielen lieben Dank an dieser Stelle, liebe Svenja!). Fehlten nur noch die Böden, die ich schlussendlich dann selbst gebaut habe. Wie man das geschickt machen kann, erfahrt ihr am Ende dieses Artikels.

*dieser Post enthält Werbung*


Nun hängt das Regal endlich (und zum Glück fest) an der Altbauwand neben der Schiebetür und soll von nun an als Ausstellungsfläche für schöne Dinge dienen. Ein paar Erinnerungen, ein wenig Urban Jungle und ein paar Design-Lieblinge. Auf meinem Regal unter anderem zu sehen in Form von mexikanischen Figuren von meinem Freund, einem Oxalis Triangularis in einem wunderschönen Holmegaard Gewächshaus und dem kleinen Affen von Kay Bojesen.


Wer mir schon länger auf Instagram folgt weiß, dass mein Plan eigentlich war, letzteren irgendwann einmal aus einer verstaubten Flohmarktkiste zu ziehen und ihn von einem ahnungslosen Menschen zu einem viel zu günstigen Preis zu kaufen. Wer allerdings auch weiß, wie beliebt die guten Stücke zurzeit sind, weiß, dass dieser Plan mehr als utopisch ist. Hat also bisher nicht geklappt.


Wie kommt es nun also, dass hier trotzdem ein kleiner Holzaffe aus Dänemark an meinem Regal herumklettert? Ich habe ihn gefunden. Wir haben uns gefunden. Allerdings nicht morgens um sechs in einer dunklen, vermufften Flohmarktkiste, sondern, ebenso wie das Holmegaard Gewächshaus, in einem liebevoll gestalteten kleinen Webshop mit dem Namen Supnifty.


Supnifty ist ein kleiner aber feiner Onlineshop für schöne Dinge, den Steffi und ihr Freund Kay im letzten Jahr ins Leben gerufen haben. Die beiden bieten seitdem eine liebevolle Auswahl an Accessoires, Nützlichem und Designklassikern an und das Sortiment wächst ständig weiter. Meine absoluten Highlights im Shop sind die wunderschönen Figürchen von Kay Bojesen und die schönen Gaia Gewächshäuser von Holmegaard. Aber klickt euch am besten selbst mal durch. Es gibt einiges mehr zu entdecken. Wie es überhaupt dazu kam den Shop zu eröffnen hat Steffi mir in einem kleinen Interview verraten:

Liebe Steffi, schön, dass du dir kurz die Zeit nimmst, stell dich gern einmal kurz vor!

Liebe Johanna, herzlichen Dank, dass ich mich hier auf deinem Mint und Meer Blog vorstellen darf. Ich bin Steffi, in Hamburg geboren und aufgewachsen, Interiorloverin, Wohnverrückte, Flohmarktenthusiastin und Wohnblogliebhaberin. Seitdem ich mich erinnern kann, rücke ich regelmäßig Möbel hin und her, dekoriere immer wieder alles neu, arbeite alte Möbel auf und streiche die Wände neu an. Ein Umzug in eine neue Wohnung war stets aufregend und mit neuen Ideen und Möglichkeiten verbunden. Wahrscheinlich ist dies auch einer der Gründe, warum ich schon so oft umgezogen bin.

Wie seid ihr denn darauf gekommen, einen Onlineshop zu gründen?

Mein Freund Kay und ich hatten uns schon länger überlegt, ein gemeinsames Herzensprojekt auf die Beine zu stellen, etwas was uns begeistert und in das wir unsere Energie stecken wollten.

In einem (leider sehr verregneten) Dänemarkurlaub im letzten Jahr, hat sich dann alles irgendwie konkretisiert und auf einmal steckten wir dann schon plötzlich Mitten drin. Planungen und Ideen wurden nach und nach Wirklichkeit und im Oktober letzten Jahres sind wir dann mit unserem Onlineshop gestartet.

Nach welchen Kriterien wählt ihr eure Artikel aus?

Unser Schwerpunkt liegt im skandinavischen Bereich, wir lieben die Leichtigkeit und das klare, geradlinige Design unser nordischen Nachbarn. Auf jeden Fall müssen wir beide vom einem Produkt überzeugt sein, das seinen Weg in unseren Shop findet. Das war z.B. bei den Holmegaard Gewächshäusern mit den wunderschönen organischen Formen der Fall, sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Hin und wieder muss aber auch schon einmal kräftig Überzeugungsarbeit beim jeweils anderen geleistet werden. Auch sind wir immer auf der Suche nach neuen, regionale Perlen, hierfür halten wir z.B. Ausschau nach außergewöhnlichen und neuen Manufakturen und besuchen gern individuelle Messen oder Märkte .

Kreativität und ganz viel Herzblut, die perfekte Mischung! Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!


... und so bekommt der Affe seine Regalböden:

Da ich zunächst nur die Leitern zu meinem Regal bekommen habe, musste ich mir eine Lösung für die Böden selbst aus den Fingern saugen. Konventionelle Böden fielen leider raus, da die Leitern nicht original von String-Furniture sind. Passend zu Couchtisch und TV-Bank, die ich ja schon mit Oberflächen aus geöltem Kiefernholz versehen hatte, entschied ich mich dazu auch hier dazu etwas selbst zu bauen.

Im Grunde geht das ganz einfach. Ihr braucht:

- passend zugeschnittene Holzbretter
- einen Schleifklotz oder Schwingschleifer
- Schleifpapier in verschiedenen Stärken
- einen netten Menschen, der fräsen kann
- Walnussöl (oder anderes aushärtendes Öl) 

Ich habe mich bei meinem Regal für ein Leimholz aus Kiefer entschieden, weil man damit vielseitig arbeiten kann und es gut zu meiner Einrichtung passt. Die Bretter kann man sich in den meisten Baumärkten problemlos auf die gewünschten Maße zuschneiden lassen. Hierbei sollte man bedenken, dass man die Bretter etwas länger zuschneiden lässt, als man das Regal am Ende breit haben will, da sie am Ende ein wenig über die Leitern hinwegstehen müssen.

Die Hölzer einfach abschleifen, sodass die Oberfläche glatt wird. Zwischen den einzelnen Schleifgängen das Holz jeweils mit einem feuchten Lappen abwischen und kurz antrocknen lassen - hierdruch stellen sich kleine Fasern auf, die beim nächsten Schleifen abgeschliffen werden können. So erhaltet ihr ein besseres Endergebnis.


Anschließend müsst ihr jemanden finden, der eine Fräse zur Verfügung hat und euch jeweils zwei Rillen pro Brett einfräsen kann, damit die Bretter in den Leitern halten. Natürlich könnte man die Bretter auch einfach aufliegen lassen, das amcht die Konstruktion allerdings etwas wackeliger. Die Fräsung sollte circa einen Zentimeter vom Rand der Bretter angesetzt werden und einen Durchmesser haben, der etwas breiter ist, als die Leitern dick sind.


Jetzt müssen die Bretter nur noch eingeöt werden und dann kann das Regal auch schon an die Wand! Zum ölen benutze ich gern Walnussöl, da es die natürliche Farbe des Holzes nicht allzu sehr verfälscht, ihm aber trotzdem eine angenehm warme Note verleiht. Man kann allerdings auch andere aushärtende Öle, wie zum Beispiel Leinöl, benutzen. Bei Altbauten solltet ihr darauf achten euch vor dem Bohren die geeigneten Dübel für eure Wand zu holen und vorher mit einem Phasenprüfer testen, ob auch keine Elektroleitungen dort verlaufen, vor ihr bohren wollt.


Ich hoffe das Ergebnis gefällt euch so sehr wie mir. Ich bin schon gespannt, was sich in Zukunft noch alles in diesem schönen Regal präsentieren wird. :)

Vielen Dank an Steffi von Supnifty an dieser Stelle für die schöne Kooperation.





IKEA Hack - Satztische im Altholz-Look

Moin, lange hat's gedauert, oft wurde nachgefragt und hier ist es endlich: das DIY zu meinen Couchtischen!
Die Couchtischsuche war hier wirklich ein Dilemma. Vieles, was ich schön fand, war schlichtweg unpraktisch oder nicht robust genug. Die schönen robusteren Tische aus schickem Eichenholz waren allerdings ein wenig (sehr!) über'm Budget. Und wer schonmal umgezogen ist, der weiß, dass das Budget ganz schnell immer kleiner wird. Ich bin schließlich bei Pinterest über einen Ikea-Hack gestolpert, den ich euch jetzt mal zeigen will. Ausgangspunkt sind die Satztische Vittjsö von Ikea (wobei ich sagen muss, dass sich grundsätzlich alles aus der Serie perfekt für einen ähnlichen Ikea-Hack eignet), denen ich eine schicke Holzplatte anstatt der serienmäßigen Glasplatte verpasst habe.


Ihr braucht dafür:

- Satztische Vittsjö von IKEA in weiß oder schwarz
- Schalholz
- eine zugeschnittene Schichtholzplatte
- eine Holzleiste
- Schrauben
- Einen Akkuschrauber
- eine Bohrmaschine oder einen Handbohrer
- Schleifpapier (Von sehr grob bis ganz fein)
- einen Schwingschleifer
- Möbelöl/Walnussöl

Erstmal auf zu IKEA. Für knapp 60 Euro bekommt man da die Tische im Zweierpack. Sie sind super leicht aufzubauen, sodass es nach dem Ausmessen direkt weiter zum Baumarkt gehen kann. Dort ist die Auswahl erstmal riesig, aber mit einem geschulten Auge oder einem netten Mitarbeiter and der Hand findet man sich schnell zurecht. In den meisten Baumärkten, kann man sich seine Hölzer direkt auf die gewünschten Längen zuschneiden lassen, das spart einem zuhause lästige Arbeit mit der Stichsäge.  
Ich habe mich für Schalholz entschieden, dass 10cm breit ist. Man kann aber durchaus andere Hölzer nehmen (z.B. dreifach gehobeltes Holz, bei dem man sich das viele Schleifen sparen kann) oder sich für eine ebene Oberfläche einfach Leimholzplatten zuschneiden lassen. Wichtig ist, dass die Platten am Ende folgende Größen haben:

Großer Tisch: 90cm x 4.5cm
Kleiner Tisch: 50cm x 50cm
Bodenplatte: 41cm x 80cm

Wenn man die Tischplatte aus einzelnen Holzlatten baut, müssen diese noch mit einer einfachen Holzlatte verschraubt werden. Diese kann man sich direkt im Baumarkt auf 2x 37cm und 2x 43cm zuschneiden lassen. 
Zuhause dann die Bretter so anordnen, dass die schöne Seite oben liegt und schauen wie die Bretter gut zusammen aussehen. Astlöcher und unebene Stellen zum Beispiel eher als Rückseite nehmen. Wenn alles so aussieht, wie es soll, dann werden die Bretter umgedreht. Dann die Leisten auflegen und vorbohren, anschließend fest verschrauben. Jetzt sind die Platten soweit schonmal fertig!


Nun muss das Ganze nur noch geschliffen und geölt, gebeizt oder lasiert werden wie es euch gefällt. Für ersteres habe ich mit einem Schwingschleifer gearbeitet, der einem eine Menge Zeit spart (sollte man aber möglichst in einer Mietwerksatt oder - wie ich - bei den Eltern auf'm Dorf machen, sonst verscherzt man es sich schnell mal mit den Nachbarn). Als erstes das Holz mit sehr grobem Schleifpapier bearbeiten, um Unebenheiten anzugleichen, dann schrittweise immer feineres Schleifpapier benutzen. Zwischen den einzelnen Schleifschritten immer mal mit einem feuchten Lampen über die Bretter wischen und kurz trocknen lassen - so stellen sich die feinen Holzfasern nochmal auf und das Schleifergebnis wird besser. 
Zum Schluss habe ich das Holz noch ein klein wenig gebeizt und anschließend mit Walnussöl eingeölt, damit es von der Färbung her wärmer wird und besser zu meinem Dielenboden passt. Wenn man die weiße Variante des Tisches nimmt, kann man das Holz aber auch weiß lasieren. Ganz wie es einem gefällt.



Befestigen kann man die Holzplatten dann ganz einfach mit kleinen Metallschellen, die man über die Halterungen für die Glasplatten legt und links und rechts an der Holzplatte festschraubt. So wackelt am Ende auch nichts mehr und ihr habt zwei super schicke und stabile Couchtische, auf denen man auch tanzen könnte, wenn man denn wollte. Und so sieht das Ganze dann am Ende aus:




Viel Spaß beim Nachbauen & bis bald :)

KEINE KOOPERATION/ SELBSTGEKAUFT

Lederschlaufen für PAX & Co - DIY

Hallo und Moin Moin,

Ja, ich bin gerade ein wenig im DIY-Fieber und in der Planung liegen sogar noch mehr Projekte, die ich mit euch teilen möchte. Heute gibt's ein ganz schnelles Do-it-yourself für easy-peasy Lederschlaufen - zum Beispiel als Griffe für den PAX-Schrank von Ikea. Und das geht so:

IKEA Hack - aus klapprigem PS-Schrank wird edle TV-Konsole

Hallo ihr alle,

Langsam lichtet sich hier das Chaos und es wird immer wohnlicher. Ich habe mir beim Einzug in diese Wohnung etwas vorgenommen: Ich wollte etwas mutiger werden, was Kontraste im Wohnbereich angeht. Was mir vorgeschwebt hat war zwischen Wohn- und Schlafzimmer, die ja nur durch eine Schiebetür getrennt sind, einen angenehmen Gegensatz von weich und hart zu schaffen. Das Schlafzimmer ist ja mit dem hellen Bettüberwurf und der leichten Lampe schonmal genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Wohnzimmer habe ich ja schon den schwarzen Pflanzenständer von Fermliving stehen - nun sollte auf die andere Seite der Schiebetür auch noch etwas schwarzes hin. Was bot sich da besser an als der alte Flurschrank von meinem Freund.


Die Sache mit dem eigenen Stil

Hallo da draußen!

Stil. Was ist Stil, was sind Trends. Wie lassen wir uns beeinflussen und was macht meinen eigenen Wohnstil einzigartig? Irgendwie geistert diese Frage in letzter Zeit öfters mal durch die "Blogosphäre" - zum Beispiel bei Ricarda von 23qmstil in ihrem Beitrag zur IMM in Köln.
Und auch ich stelle mir gerade diese Frage. In so einer neuen Wohnung kann man ja mal wieder einen Rundumschlag in Sachen Einrichtung machen - und endlich muss nicht mehr alles funktional in 20qm gequetscht werden. Hier ist Platz! Platz für alles neu. Alles anders. Mal Kontraste reinbringen - oder doch lieber ganz harmonisch? Und dann zieht da ja auch noch ein Mann mit rein, den kann man ja auch nicht einfach mit Pastelltönen erschlagen, sodass er sich wie im Puppenhaus fühlt. Was sagt denn der Trend so, was ich tun soll?

Das war's also schon mit 2015

Ich kann's gar nicht so richtig fassen, dass 2015 schon wieder rum sein soll. Das ging mal wieder so fix und trotzdem ist so viel schönes passiert. Grund genug das Jahr einmal anhand meiner liebsten Fotos aus meinem Instagram-Accout Revue passieren zu lassen.

Warum ich im September schon einen Adventskranz habe

Tja, gute Frage. Weil ich wegen den Weihnachtsmännern in der Supermarktauslage schon so Lust auf Weihnachten habe? Nicht ganz. Mein Adventskranz musste erstmal wachsen. 















37qm - Wie mein Sessel und ich Freunde wurden

Hallo Hallo,
lange war's hier still. Die Klausurenphase hat doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als mir lieb war - aber wat mut dat mut. Jetzt wird es langsam ruhiger und ich habe endlich mal wieder Zeit etwas zu schreiben. Die Ideen häufen sich hier schon, also wird es die kommenden Wochen hoffentlich nicht langweilig werden!
Heute möchte ich hier eine neue Rubrik starten, die sich "37qm" nennt. In dieser Rubrik möchte ich euch von Zeit zu Zeit meine Lieblingsecken aus meiner kleinen aber feinen 37 Quadratmeter 'großen' Wohnung zeigen. Los geht's heute mit einem Sessel, der bei mir einen gar nicht mal so guten Start hatte.

DIY Betontablett

Geschenke verschenken macht Spaß! Umso mehr, wenn man etwas verschenkt, was man selbst gemacht hat und selber total toll findet! Wie zum Beispiel dieses kleine Betontablett - natürlich selbst gegossen. (Ich bin ja gerade eh total auf dem Betontrip.) Kam super gut an und ist ganz einfach gemacht! Hier eine kleine Anleitung zum nachbasteln:

Einweihungsparty! DIY & Rezept für Key Lime Pie

Hallo Allerseits! 
Wie bereits vor kurzem angekündigt, gibt es hier in Zukunft etwas mehr von mir zu lesen. Es wird in Zukunft immer mal die ausführlichen Geschichten hinter den Bildern, die ich so bei Instagram poste geben. Seien es DIY's, Einrichtungsideen, Rezepte oder Reiseberichte - einfach ein buntes Potpurri an Themen. 
Heute starte ich mal mit einer kleinen Einweihungsparty, für die man natürlich Deko und Kuchen braucht. Wie bei jeder guten Einweihungsparty ist hier natürlich auch noch nicht alles an seinem Platz, aber sowas ist bestimmt wie eine Wohnung: es findet sich alles langsam. Also auf geht's!

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