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Let it grow - ein Workshop mit Rankwerk


[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Die Jungs von rankwerk habe ich euch ja letztes Jahr schon in einem Blogpost vorgestellt - und seitdem hat sich viel getan. Das Sortiment ist gewachsen, das Saatgut ist mittlerweile Demeter-Zertifiert und es gibt endlich auch Workshops, in denen Stadtgärtner lernen, wie sie ihren Balkon in einen kleinen Stadtgarten verwandeln können. 

Gestern Abend wurde ich von den Jungs in die Genussküste hier in Kiel eingeladen, wo ein Workshop zum Thema "Heimische Superfoods - Stadtgärtnern für dich!" stattfand. [Daher ist dieser Post Werbung]

Holz und ganz viel Hygge - Franzi und ihr Onlineshop Holzdesignpur



[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Vor einigen Wochen war ich zum Instadttreffen in Weimar - neben alten Bekannten und offline Gesichtern hinter online Profilen lernte ich dort auch die liebe Franzi vom Onlineshop HolzDesignPur kennen, die uns in den Designapartments von Mark einen spannenden Vortrag über das skandinavische Lebensgefühl "hygge" gehalten hat.

Make Urban Gardening Great Again - zu Besuch bei Rankwerk


[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Es ist schon witzig, auf welche Weise man den Leuten, mit denen man Abi gemacht hat, wieder über den Weg läuft. Als ich letztens so durch Instagram gescrollt habe, hab' ich das Startup "Rankwerk" entdeckt. Angetan von dem Konzept habe ich mich so durch deren Profil und Website geklickt und auf einmal dachte ich mir, "Moment mal, das Gesicht kennste doch!" - Hinter dem Startup steckt nämlich unter anderem Lasse, mit dem ich 2010 mein Abi gemacht habe. Lang, lang ist's her.

Kleines Label, große Liebe - Ambacht//

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Bunte Tücher, kuschelige Mützen und stylishe Wallhangings - das alles ist Ambacht//. Hinter dem Label, dass ich euch heute vorstellen möchte, steckt Tina - junge, kreative Mama aus dem schönen Hamburg. Aber erstmal vorn vorne:
Alles begann im Oktober - da schickte Tina mir eine E-Mail und fragte, ob ich Lust hätte anlässlich zu ihrer Kooperation mit dem Label Bridge&Tunnel zu ihrem Event in der B-Lage in Hamburg zu kommen. Blöder Weise ging genau an dem Tag mein Flug nach Teneriffa und so musste ich leider absagen. Trotzdem gucke ich mir Tinas Label nochmal genauer an und war begeistert von ihren schönen Produkten. Als sich dann auch noch herausstellte, dass sie auch über Selekkt.com verkauft war klar: Hier muss ich für einen Studiobesuch hin!
Im November war es dann soweit. Ich war sowieso für einige Termine im schönen Hamburg und Tina war so lieb mich morgens direkt einzusammeln und mit zu sich zu nehmen. In ihrem gemütlichen Reihenhäuschen, in dem sie Wohnen und Arbeit unter einem Dach vereint, im fast schon dörflichen Stadtrand von Hamburg gab es erstmal einen Kaffee, Franzbrötchen und gemütliches Geplauder.
Tina ist studierte Designerin und hat schon während des Studiums in Hamburg und Antwerpen angefangen ihr Label aufzubauen. Ambacht// - das heißt so viel wie Handwerk auf Niederländisch. Und genau das setzt sie in ihrem Produkten auch um. Von der kuscheligen Wollmütze über mit Siebdruck bedruckte Tücher bis hin zu (meinen Favoriten) den Wallhangings - alles ist selbst gemacht.
Sogar Motive für ihre Tücher entwickelt Tina in Eigenregie. In ihrem Arbeitszimmer sammelt sie mit Moodboards Ideen, fertigt Skizzen an und entwickelt aus diesen Druckvorlagen für den Siebdruck.
Diese werden dann in einer speziellen Technik auf einen großen Siebdruckrahmen übertragen, sodass die Farbe nur noch an bestimmten Stellen durch den mit einem feinen Sieb bespannten Rahmen hindurch kommt. Die lösungsmittelfreien Farben werden dann mit einem Rakel auf dem Sieb verteilt - so entsteht der Druck auf dem darunter liegenden Stoff. Das Ergebnis sind wunderschöne Halstücher mit kreativen Motiven, die es in vielen Farben und Stoffvarianten zu kaufen gibt. Übrigens: alles fair produzierte Stoffe aus Naturfasern!

Eine alte Tradition neu interpretiert gibt's bei Tina für die Wand: gestickte Wallhangings! Der traditionelle Stickrahmen bleibt, aber gestickt werden hier nicht mehr langweilige Motive - stattdessen wird mit verschiedenen Farben und Wollfasern experimentiert. 
Das Ergebnis sind kleine Hingucker für die Wand. Jedes Teil sieht ein bisschen anders aus - manche ein bisschen wie kleine Wolken, andere kommen ganz ausgefallen daher. Die Tücher, auf die Tina die Wolle stickt, färbt sie zusätzlich mit Wasserfarben. Ich muss ja sagen, mir gefallen sie ausgesprochen gut muss ich sagen. So einer wird hier auch noch einziehen. 

Findet ihr Tinas Produkte auch so schön? Ihr könnt sie hier finden:

Abmacht// shoppen bei Selekkt.com
Ambacht// folgen bei Instagram
Ambacht// bei Facebook
Und die Website ambachttheshop.com













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Kleines Label - große Liebe: Moij Design aus Hamburg

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Ich gebe zu: ein bisschen aufgeregt war ich. Vor ein paar Wochen stand mein erster Studiobesuch für Selekkt.com an. Endlich mal über meinen Tellerrand gucken und kreativen Köpfen bei der Arbeit zuschauen - super spannend! An einem unglaublich heißen Sommertag hat es mich nach Hamburg Harburg verschlagen. Dort liegt zwischen Überseehäfen, Güterverkehr und Bahnschienen ein bisschen versteckt das Atelier von Moij Design, dass ich besuchen durfte.
Hinter dem Namen, der übrigens aus dem Plattdeutschen stammt und 'schön' bedeutet, stecken Stine und Angelina. Nachdem sie sich während ihres Designstudiums kennengelernt hatten, stand für die beiden fest, dass sie auch weiterhin zusammen arbeiten wollen würden. So wurde 2013 Moij Design gegründet. Anfangs würde noch auf St. Pauli gewerkelt, seit zwei Jahren sind sie aber nun in Harburg ansässig, wo es keinen mehr stört, wenn es beim Werkeln etwas lauter zugeht. 
In ihrer Werkstatt fertigen sie in Handarbeit ihre Porzellanwaren, wie den Tütei-Eierbecher und ihre Origami-Kollektion, Vasen aus Texilbeton, und kleine Skulpturen, die in Beton gegossen werden. Dazu kommen noch Auftragsarbeiten für besondere Anlässe und die Entwicklung von Möbelstücken. Ach, und einen super coolen 3D-Drucker haben die beiden auch noch am Start! Ihr merkt schon: Die zwei haben breit gefächerte Talente und sind von der filigranen Handarbeit über staubige Handarbeit bis hin zu technischen Finessen für alles zu haben. 
Bei meinem Besuch durfte ich ihnen ein wenig bei der Porzellanproduktion über die Schulter schauen und zum Beispiel sehen, wie ein Tütei-Eierbecher entsteht. Seine Form hat dieser übrigens von den klassischen Eierpappen, deren Form und Oberfläche hierfür in eine Gipsform übertragen wurden. In diese Form wird dann das flüssige Porzellan gegossen. 
Durch die saugfähige Oberfläche der Gipsform härtet das Porzellan dort, wo es Kontakt zur Form hat,  nach wenigen Minuten aus. Der Rest des Porzellans kann dann abgegossen werden und noch ein paar Minuten später hat man dann schon einen kleinen Eierbecher in der Hand. Dieser muss dann nur noch gebrannt, lasiert und nochmal gebrannt werden, bevor er verkaufsfertig ist. Dabei schrumpft er noch ein wenig, da der Wasseranteil im Ofen verbrennt. 
Auf ganz ähnliche Art entstehen die Origami-Stücke, wie zum Beispiel dieser wunderschöne Becher, der bei mir als Becherliebhaberin das Herz hat höher schlagen lassen. 
Hier basiert die Gipsform für das Porzellan auf einer aus Papier gefalteten Vorlage, deren filigrane Details und Optik auch im Porzellan noch zu sehen sind. So wird ein Alltagsgegenstand zum Hingucker! 
Verziert wird das Origami-Porzellan mit kleinen Farbakzenten, die mit Transferpapier aufgetragen werden. Das ganze funktioniert ein bisschen wie Klebetattoos. Die Transferfolie wird angefeuchtet und anschließend auf dem Porzellan zurechtgerückt. Anschließend wird noch einmal gebrannt, wobei das Trägerpapier verbrennt und die Farbe übrig bleibt - und das Ganze ist sogar Spülmaschinenfest!
Für das Weihnachtsgeschäft sind die Beiden übrigens bereits gewappnet: Es gibt unter anderem Fröbelsterne aus Porzellan. Hierzu werden ganz normale Fröbelsterne aus einem besonders saugfägigen Papier gefaltet und anschließend in flüssiges Porzellan getaucht. Beim Brennen im Ofen verbrennt dann das Trägerpapier und es bleiben die filigranen Sterne aus Porzellan, die dennoch die Papierstruktur erahnen lassen. Die Farben kommen hier übrigens nicht durch eine Lasur zustande, sondern durch Pigmente, die dem Porzellan zugesetzt werden. Ich weiß ja nicht wie's euch geht, aber ich glaube, ich weiß, was ich mir dieses Jahr an den Baum hänge!
Na, neugierig geworden?
Ihr findet Stine und Angelia online auf ihrer 
Website moijdesign.de 
bei Instagram als @moijdesign
Kaufen könnt ihr ihre Produkte im Onlineshop bei Selekkt.com


Kleines Label - große Liebe: Annika Schüler Porzellan

[WERBUNG / UNBEZAHLTE KOOPERATION] Wisst ihr was bei mir immer geht? Helle Töne, wie sie sich an der Küste finden. Zum Beispiel im Sommer, wenn die Sonne sich im flachen Wasser spiegelt und es zum glitzern bringt. Dieses zarte mintgrüne Wasser über einem weißen Meeresgrund, dass man dann sieht, lässt mein Herz höher schlagen. Es ist also vielleicht nicht verwunderlich, dass mich das mich das Porzellan aus der Seegras Kollektion von Annika Schüler angesprochen hat, als es mir auf Selekkt über den Weg gelaufen ist. 
[Kooperation] Ab heute startet hier eine neue Serie "Kleines Label - große Liebe" in Zusammenarbeit  mit dem Onlineshop Selekkt.com. Hier stelle ich euch ab jetzt immer mal kleine Label vor, die dort verkaufen und die mich begeistern. Den Anfang macht heute die Keramikmeisterin Annika Schüler aus München, die über Selekkt.com unter Anderem ihr wunderschönes Seegras Porzellan vertreibt (momentan übrigens in Kombination mit wunderschönen Makramees von Porã Ité - ein Traum!).

Ich liebe bei dem Porzellan aus der Seegras Serie das Zusammenspiel von der leichten Glasur und dem hellen Porzellan, aus der ich nun einen Teller und eine kleine Schale hier habe, aus der es jetzt immer mein Morgenmüsli geben wird. Wie so eine Schale entsteht und was ihre Liebe zum Porzellan ausmacht, das hat mir Annika in einem kleinen Interview verraten, in dem sie uns ihr einmal virtuell über die Schulter schauen lässt.
Liebe Annika, ich freue mich sehr, dass du hier zu Gast bist. Stell dich doch einmal kurz vor und erzähl uns was du machst.

Ich heiße Annika Schüler und bin Keramikmeisterin, arbeite mit Porzellan und stelle Kleinserien von Geschirr und Einzelstücke her.
Dies alles stelle ich in einer Gemeinschaftswerkstatt in der Münchner Innenstadt her und unser Showroom für Schmuck und Porzellan heißt N°10.

Die Arbeit der Keramiker hat eine lange Tradition. Was hat dich dazu motiviert dich in diesem Beruf ausbilden zu lassen?

Eigentlich gibt es für mich kein Schlüsselerlebnis, weshalb ich genau dieses Handwerk erlernen wollte. Ich habe es einfach ausprobiert und es hat mich sofort begeistert. Aber ich kann sagen, das ich das Material schon immer spannend fand.
Was liebst du besonders an der Arbeit mit Porzellan?

Porzellan fasziniert mich, es ich samtweich und wunderschön creme-weiß, ebenso finde ich es toll wie Schritt für Schritt ein Gefäß entstehen kann. Eine sehr sinnliche und kreative Arbeit. Die Vielseitigkeit an Tonarten, Glasuren und Brenntechniken lassen mir nahezu unbegrenzte Möglichkeiten offen, um auszuprobieren, zu forschen, zu spielen. Das Keramik - Handwerk überrascht mich immer wieder aufs Neue und das liebe ich.
Du arbeitest viel mit hellen Farbtönen und fertigst schlichte, moderne Keramiken. Ich bin hin und weg von den Farben der Seegras Kollektion. Was hat dich hierfür inspiriert?

Diese Glasur habe ich durch Zufall entdeckt, ausprobiert auf Porzellan und mir hat sie sofort super gut gefallen. Die Farbe kommt tatsächlich nur auf Porzellan so zur Geltung, auf anderen Tonarten, schimmert sie nicht so und ist nicht so rein in ihrer Farbe. Meine Assoziation zu der Farbe war sofort "Urlaub" und "Meer". Ich mag die Tropfenbildung und den Kontrast zwischen Farbe und Material.
Welchen Prozess durchläuft z.B. die Seegras Schale in der Produktion?

Die Schale wird gedreht, ist dann naß und muss erst trocknen, bevor sie im lederharten Zustand weiterverarbeitet werden kann. Nach Bearbeitung der Unterseite des Gefäßes muss dieses ganz trocken. Dann kommen die trocknen Stücke in den Brennofen und werden bei 920° gebrannt (den Vorgang nennt man "schrühen") Jetzt ist das Gefäß stabiler aber nicht dicht sondern noch porös. Bevor man die geschrühten Stücke glasiert, kann man sie mit Schleifpapier überarbeiten. Sobald die Stücke mit Glasur überzogen sind, werden diese wieder in den Brennofen gestellt und bei 1240° gebrannt (Glasurbrand).
Schrühbrand und Glasurbrand brauchen durch langsames aufheizen und abkühlen zwischen 2 und 3 Tagen. Es braucht eine bestimmte Zeit um ein fertiges Stück in den Händen halten zu können. Ein bisschen wie Zauberei. 
Vielen Dank für diesen schönen Einblick in deine Arbeit, liebe Annika - es grenzt tatsächlich ein bisschen an Zauberei, was du da schaffst! Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, mal bei Annika vorbeizuschauen, und ihre Werke zu bestaunen, dann könnt ihr das hier tun:

Showroom No10, Schraudolphstr. 10 in München

Ihre Produkte vertreibt sie aber auch online via Selekkt 

und bei Instagram findet ihr sie unter @annikaschueler_porcelain

Photocredits:
Bilder 1,2,5,8 Johanna Misfeldt
Bilder 3,4,6,7 Annika Schüler Porzellan

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Selekkt.com entstanden.
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