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Herbststurm an der Ostsee


Letzte Woche war ich mal wieder für ein paar Tage in Ahrenshoop und auch wenn ich jetzt schon zum vierten Mal dort war, werd' ich diesem Fleckchen Erde nicht überdrüssig. Im letzen Jahr waren es konstant über 20 Grad, ich lag am Strand und kam braungebrannt zurück nach Kiel. Und dieses Jahr? Hebst pur, inklusive dem ersten Herbststurm mit dem Namen Sebastian, der 2/3 des Aufenthalts mein Haarstyling übernommen hat.

Auf nach Estland mit #visitestonia


[WERBUNG / PRESSEREISE] Vor circa fünf Wochen lag ich noch am Strand von Tallinn, bin durch alte Gassen getingelt und durch einen der estnischen Nationalparks gewandert. Wie die Zeit doch wieder rennt. Jetzt ist es schon September und ich sitze hier mit Wollsocken und Strickpulli am Schreibtisch und würde mich am liebsten zurückbeamen. 

Designgrüße aus Frankfurt!

[WERBUNG / PRESSEREISE] Vor zwei Wochen hat es mich in den südlicheren Teil Deutschlands verschlagen - genauer gesagt: Nach Frankfurt. Oder, wie man auch sagen könnte, nach Mainhattan. Der einzigen Stadt in Deutschland mit Wolkenkratzern. Grund dafür war eine Einladung des Radisson Blu, das zusammen mit dem Magazin WohnIdee etwas zu feiern hatte: die Einweihung von zwei nagelnagelneuen Designsuiten im Frankfurter Hotel von Radisson Blu. Jippie!
Ich habe mich also von Kiel aus auf die Socken gemacht. Schlau, wie ich eben bin, habe ich mir extra den einen Zug herausgepickt, bei dem ich nicht umsteigen muss. Von Kiel aus fährt man nämlich ganze fünf Stunden. Eben dieser Zug kam dann allerdings erst nach Mitternacht in Frankfurt an und ein netter Taxifahrer, der mir im Herumfahren auch gleich noch eine kleine Stadtrundfahrt verpasste, brachte mich übermüdetes Etwas ins Hotel. Auf dem Weg dorthin ließen sich in der Dunkelheit schon die Hochhäuser erahnen und ich war schon etwas aufgeregt, wie das wohl bei Tag aussehen würde. In meinem Zimmer im 10. Stock bin ich aber trotzdem erstmal ins Bett geplumpst und habe geschlafen, wie ein Stein.
Am nächsten Morgen habe ich dann sofort die Gardinen aufgerissen und den Ausblick bei einem Kaffee (jedes Hotel sollte eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer haben!) genossen. Die Sonne schien genau auf mein Bett und ich habe mich gefühlt, als wäre ich in New York erwacht.
Auf Anraten einer Freundin habe ich mich dann dann aufgemacht zum Pool - der liegt nämlich im 18. Stock des Hotels und man hat einen unglaublichen Blick über die ganze Stadt. Außer mir war am Sonntagmorgen natürlich niemand dort und ich konnte den Moment voll und ganz genießen und ein paar Bahnen ziehen, bevor mich der Hunger langsam gen Frühstück trieb.
Um 13:00 war es dann soweit: es ging in die erste der zwei neu gestalteten Suiten des Radisson Blu. Bei Fingerfood und Kaffee gab es dort so einiges zu bestaunen. Die "Modern Serenty" Suite ist eher in weiblicheren, pastellen Farben gestaltet - wohingegen die "Classic Monochrome" Suite hingegen in einem dunklen, maskulinen Design gehalten.
Ich fand es vor allem faszinierend, dass beide Suiten trotz eines identischen Grundrisses, völlig unterschiedlich aussahen und auch größentechnisch ganz anders wirkten. Während die "Modern Serenity" Suite sehr weitläufig und luftig gestaltet ist, hat die "Classic Monochrome" Suite eher den Touch einer kompakten, maskulinen Kuschelhöhle. Beides sehr stilvoll - wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich aber glaube ich die "Modern Serenety" Suite nehmen. Allein schon, weil ich mich Hals über Kopf in das Sofa von Machalke verliebt habe.

Dennoch haben beide Suiten etwas gemeinsam: Sie sind voll mit einem frischen Mix aus Designklassikern, wie Lampen von Louis Paulsen, den Hoptimisten oder Accessoires von Kay Bojesen, und modernem Design - zum Beispiel von Montana Furniture und Konstantin Slawinski.
In der "Modern Serenety" Suite finden sich viele verspielte Details, wie die Karaffe von Hübsch Interior ...
... und andere abgestimmte Accessoires, wie hier auf den Beistelltischen von FORMvorRAT
Neben viel modernem Design finden sich auch einige Klassiker, wie der Hippo von Kay Bojesen, der als freundlicher Handtuchhalter bereit steht.
Und noch etwas haben beide Suiten gemeinsam: sie wurden ausgestattet mit Betten aus dem Hause Schramm. Wer Schramm nicht kennt: das sind die Macher von Matratzen, die sich anfühlen, als würde man auf Wolken liegen (ich übertreibe an dieser Stelle nicht!). Vorausgesetzt, dass ich nicht irgendwann einmal im Lotto gewinne, werde ich von so einem Bett aber erstmal nur träumen können. Denn bei Schramm wird seit drei Generationen alles von Hand gemacht - vom Federkern bis hin zum Bettkasten - und gefertigt wird ausschließlich im kleinen Dorf Winnweiler, etwa eine Autostunde von Frankfurt entfernt.
Dorthin haben wir am letzten Tag in Frankfurt noch einen Abstecher gemacht. Dort hat uns die Chefin persönlich durch die Produktion geführt und uns gezeigt, was diese Betten so besonders macht. Ich fasse zusammen: viel Liebe zum Detail, keine giftigen Klebstoffe und sehr, sehr viele Arbeitsstunden.
Bei Schramm ist alles noch echte Handarbeit - jede Feder der Federkernmatratzen wird hier einzeln vernäht und später...
... in der weiteren Produktion zu einer individuell anpassbaren Matratze zusammengefügt.  [Fotos aus der Produktion: Schramm]
Im Showroom durften wir uns dann erstmal in die Betten werfen und herumkuscheln. Ich hatte es ja vorher nicht für möglich gehalten, dass ich einen großen Unterschied merken würde, aber tatsächlich: diese Matratzen sind schon eine Klasse für sich. Es liegt sich ein bisschen wie auf Wolken. Nachdem wir uns dann wieder aufgerafft hatten (was wirklich nicht leicht war!) ging es noch in die Bettenausstellung. Besonders gut hat mir dort das Bett "Someday" aus der "Pure Beds" Kollektion. Es ist nach einem Entwurf der jungen Designerin Hanne Willmann gefertigt und mir gefällt das Schlichte in Kombination mit den herausstehenden Holzdetails sehr, sehr gut.
... ach someday, liebes "Someday". Du würdest dich hier gut machen. Finde ich. Aber nun gut. Nach der Besichtigung bei Schramm ging es dann auch schon wieder zum Bahnhof. Destination: Kiel! Und dort bin ich dann nach weiteren fünf Stunden Fahrt wieder in mein eigenes Bett geplumpst und habe festgestellt: wenn man so richtig müde ist, dann ist auch egal woher das Bett kommt.

Ich sage an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das tolle Team vom Radisson Blu, der WohnIdee und Visumate für die tollen Tage in Frankfurt und die liebe Einladung!


Zurück nach Südafrika - Teil 1: Ein langer Flug, Seebären vor der Haustür und Pinguine am Strand

[WERBUNG / ENTHÄLT EINE PRESSEREISE] Schleswig-Holstein im Januar ist ungefähr so attraktiv, wie pappige Salzstangen. Grau, meistens eher nass und vorallem kalt (allerdings nicht kalt genug für Schnee!). Grund genug für meinen Freund und mich unsere Koffer zu packen und Reisaus zu nehmen. Ziel: Südafrika. Von Kapstadt aus mit dem Mietwagen die Garden Route entlang bis nach Port Elisabeth - und zurück! Dabei trafen wir Seebären, Pinguine und wilde Haie, aßen Braai schliefen an den verrücktesten Orten. Eine Reise, auf die ich euch in den nächsten Wochen noch einmal mitnehmen möchte. Heute geht's erstmal los mit Kapstadt!
Um nach Kapstadt zu kommen, muss man erstmal fliegen. Weit fliegen. Und vorallem: weiter fliegen, als ich jemals geflogen bin (weiteste Distanz bisher: La Gomera). Und ich bin ehrlich: fliegen und ich - wir sind uns nicht so grün. Aber wer nach Kapstadt will, der muss da durch. Also ging es los mit der Langstreckenflugpremiere. Zwei Flüge - morgens von Hamburg nach London und abends dann weiter von London nach Kapstadt. Also immerhin über Nacht, sodass man etwas schlafen konnte. Wobei das mit dem Schlafen eher so mittelmäßig klappt, wenn hinter einem ein Kind spucken muss und vor einem das Kind weint. Ihr merkt schon: Das Langstreckenfliegen und ich, wir hatten einen recht holprigen Start. Aber was soll ich sagen? Kapstadt - bzw. Südafrika im Allgemeinen - haben das vollkommen entschädigt.

Wir und unsere Augenringe kamen also morgens an und haben erstmal unseren Mietwagen abgeholt, den wir schon im Vorfeld reserviert hatten. Da wir zwei Koffer dabei hatten, haben wir uns für einen Hyundai entschieden und weil Roaming in Südafrika recht teuer ist, haben wir direkt einen kleinen Wifi-Router dazu gebucht über den wir das Navi auf unserem Handy nutzen konnten und gleichzeitig Internet dabei hatten. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Von dort aus ging es dann erstmal in unsere erste Unterkunft für eine Nacht - das B.I.G Backpackers in Cape Town - und weil unser Zimmer leider noch nicht fertig war (was, wenn man morgens um 9 dort aufschlägt, nicht weiter verwunderlich ist) bummelten wir erstmal drauf los. Einmal runter zur Waterfront und zurück. Völlig übermüdet, aber begeistert von Wetter, Klima und Menschen. Danach sind wir dann erstmal ins Bett gefallen. So ein langer Flug und völlig neues Klima schaffen einen schon ganz schön doll. Aber der Vorteil an Südafrika ist ja immerhin, dass man nur eine Stunde Zeitverschiebung hat. Ein Verwirrungsfaktor weniger ;) Das B.I.G. Backpackers war wirklich eine super Location zum ankommen mit freundlichem Personal und cooler Einrichtung.

Am Tag darauf hieß es dann schon wieder Koffer packen, denn wir sollten die kommenden Nächte in einem der schicksten Hotels Kapstadts verbringen, dass ich für das Reisemagazin Reisen Exclusiv testen durfte: das Cape Grace Hotel. Es liegt direkt an der V&A Waterfront und damit mitten im wohl schicksten Teil Kapstadts. Unser Zimmer im zweiten Stock des Hotels war wunderschön und vom französischen Balkon aus hatten wir Blick auf den Hafen mit ein paar herumtollenden Seebären, den Signal Hill und sogar einen Zipfel vom Tafelberg. Wenn man nicht wüsste, dass man noch eine ganze Stadt zu entdecken hat, hätte ich auch einfach den ganzen Tag auf meinem Bett liegen und rausgucken können.
Aber weil wir noch etwas entdecken wollten ging es wieder raus in die Stadt! Durch den Company's Garden zum Bo-Kaap, dem muslimisch geprägten Viertel Kapstadts am Fuß des Signal Hill mit seinen bunten Häusern und kleinen Gassen und wieder zurück zur V&A Waterfront, wo ich mir erstmal ein paar Shorts kaufen musste.
Zurück im Hotel gab es nach dem langen Umhergelaufe erstmal eine schöne Massage mit verschiedenen Ölen - danach war ich so entspannt, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Also Room Service, Bierchen und relaxen. So herrlich, ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie so luxuriös gelebt.

Am nächsten Tag ging es dann nach einem unglaublich guten Frühstück mit Pancakes und Chia-Pudding rauf auf den Tafelberg - wo ich meine erste Begegnung mit der südafrikanischen Wildnis hatte. Auf einmal machte es Pieks - und ich zog mir einen Stachel aus dem Hals. Na herzlichen Glückwunsch. Nach kurzer Panik war dann aber alles halb so wild, wir sind dann aber anstatt zu wandern mit der Seilbahn auf den Berg gefahren.
Von dort oben hat man einen phänomenalen Blick über die ganze Stadt und die angrenzende Küstenlinie. Wir sind auf dem Plateau dann noch bis zum höchsten Punkt gewandert und wieder zurück zu Seilbahn. Während wir auf dem Hinweg allerdings noch strahlenden Sonnenschein hatten, hüllte sich der Tafelberg auf dem Rückweg recht schnell in eine dicke Wolke ein und man konnte nichts mehr vom Tal sehen. So fix geht das. Zum Glück war das Wetter unten in der Stadt noch immer traumhaft, sodass wir den Tag bei leckerem südafrikanischem Craftbeer am Pool ausklingen lassen konnten.
An Tag drei im schönen Kapstadt hieß es dann wieder einmal Koffer packen. Nach einem wieder einmal perfekten Frühstücksbuffet und noch einmal Winke-Winke zu den Seebären vor unserem Fenster ging es für uns weiter nach Camps Bay. Wo wir die kommenden Tage im Ocean View House mit - wie es der Name schon sagt - Seeblick verbrachten. Ich muss ja sagen, dass der Abschied vom Cape Grace mir schon ein bisschen schwer gefallen ist. Das Personal war so freundlich und das Hotel so wunderschön. In jedem Flur gab es Antiquitäten aus Südafrika zu entdecken, sodass ich gern noch länger dort geblieben wäre.
Nachdem wir den angebrochenen Tag in Camps Bay erstmal ganz entspannt verbracht haben, ging es von dort aus am nächsten Morgen zu den Pinguinen am Boulder's Beach gemacht und an das Kap der guten Hoffnung. Ein Tagesausflug, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Am Boulder's Beach ist es zwar recht voll, aber in Anbetracht der Pinguine kann man alle anderen Menschen locker ausblenden, den die sind so niedlich! Riechen also recht fischig - also lieber keinen mit nach Hause nehmen ;)
Auf dem Weg zum Kap mussten wir dann ein paar Mal für Pavianfamilen bremsen, die es sich auf der Straße gemütlich gemacht hatten und im Kap Nationalpark standen plötzlich ein paar Strauße vor unserem Auto. Ganz normaler südafrikanischer Wildwechsel eben. Am Kap ist es natürlich - genauso wie bei den Pinguinen - recht voll, trotzdem ist es ein ganz besonderer Ort und auch nett um ein paar kleinere Wanderrungen zu unternehmen. Natürlich nicht ohne das obligatorische Foto direkt am Kap. 
Die Natur dort ist wunderschön und es lohnt sich sehr auch mal nach links und rechts vom Weg abzubiegen und sich die Strände und Buchten um das Kap anzusehen.
Auf dem Rückweg umbedingt in Kalk Bay bei Kalky's stoppen und Fish'n'Chips essen. Sehr fettig, aber auch sehr lecker. Wurde mir netter Weise bei Instagram empfohlen und diese Empfehlung reiche ich hiermit weiter an euch!
Zurück in Camps Bay haben wir dann nur noch den Abend ausklingen lassen, denn am nächsten Tag sollte unser Roadtrip ja erst richtig starten. Auf nach Mossel Bay! Davon aber mehr in der nächsten Woche!




Whalewatching vor La Gomera

Letzte Woche habe ich ja schon meinen Travelguide für La Gomera gepostet - jetzt möchte ich nochmal gesondert auf mein persönliches Highlight der Reise eingehen: Whalewatching vor La Gomera! Ich muss gestehen, dass ich im Vorfeld mit nicht allzu vielem gerechnet habe. Vielleicht mit einer Rückenflosse hier und einem hüpfender Delfin da - alles andere schien mir utopisch. Aber für knapp 40 Euro vier Stunden auf See mit Badestopp und leckerem Essen klangen auch so verlockend.
Morgens um 10 Uhr ging es dann vom Hafen Playa de Santiago aus mit der "Tina" auf See. Das Meer war unglaublich ruhig, sodass die Crew in ihren Ferngläsern schnell vermeldete "Wir sehen dort hinten den Blas eines Pottwals". Alle an Bord guckten gespannt in die Ferne und langsam näherten wir uns den Tieren. Je näher wir kamen, desto besser konnte man Details erkennen. Wo erst nur diffuse Fontainen zu sehen waren konnte man langsam die Rücken der Wale ausmachen, die friedlich auf und abtauchten.
Wie sich kurze Zeit später herausstellte, waren es einige erwachsene Pottwale und ein Kalb. Das Boot näherte sich den Tieren weiter und stellte schließlich den Motor ab, damit wir uns einfach treiben lassen konnten und die Tiere so wenig wie möglich störten. Während Mama und Papa Wal sich in Anbetracht des Eindringlings aus Metall aus dem Staub machten, war das Kalb etwas neugieriger. Es kam direkt an unser Boot und tollte ein bisschen um es herum. Im kristallklaren Wasser konnte man das Kleine perfekt sehen und obwohl ich mir gesagt hatte, dass ich den Moment genießen will, sind mir ein paar schöne Schnappschüsse gelungen.
Ich war wirklich so, so, so aufgeregt! Ich bin schon immer von Walen fasziniert gewesen, hatte bisher abgesehen von ein paar Tümmlern vor Sylt noch nie einen echten Wal gesehen. Und dann gleich so nah! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Und dann stand ich auch noch genau da, wo das Kalb um uns herum tollte. Ich werde immer noch ganz emotional, wenn ich daran denke. Vermutlich war das so ein Erlebnis, an das man noch viele viele Jahre zurückdenkt. Wirklich einmalig und unglaublich schön. Im Nachhinein habe ich übrigens noch dieses Video entdeckt, dass die Crew   währenddessen aufgenommen hat, da bekomme ich immer noch Gänsehaut bei.
Und schwupp, war der Moment dann auch schon wieder vorbei. Und wir waren gerade einmal am Anfang unserer Tour und es lagen noch fast drei Stunden auf See vor uns. Nachdem alle Pottwale außerhalb unserer Sicht waren und sich auch ein Delfin, den während unseres Pottwalbesuchs fast niemand beachtet hatte, wieder aus dem Staub gemacht hatte, fuhren wir weiter - immer auf der Suche nach dem nächsten Wal. Und während ich noch dabei war zu verarbeiten, was ich da gerade gesehen hatte, waren wir auch schon umzingelt von einer Gruppe Pilotwale, zu denen sich wenig später noch ein paar Delfine gesellten.
Es waren am Ende so viele Tiere, dass wir mit dem Schiff nicht weiterfahren konnten, weil uns zu allen Seiten der Weg abgeschnitten war. Das fällt dann wohl unter die Kategorie 'Luxusprobleme'. Aber wir mussten ja nun einmal weiter. Denn neben den Meeressäugern (die wir auch nicht länger stören wollten) stand ja auch noch eine Mittagspause mit Badestopp und Mittagsbuffet auf der Agenda. Auf dem Weg in eine ruhige Bucht wurden wir allerdings noch einmal von ein paar Pottwalen begleitet, die es sich nicht nehmen ließen uns noch einmal ihre Schwanzflosse zu präsentieren, bevor sie in die Tiefen abtauchten.
Wir fuhren die Küste entlang und ankerten schließlich in einer kleinen Bucht, umgeben von steilen Felsen, die ins Meer ragten. Auf dem Weg dorthin gab es zwar kaum noch Wale zu sehen, dafür legte die Besatzung schon einmal mit dem Ausschank von frischem Sangria los - zwar kein Ersatz für das kleine Pottwalkalb und seine Freunde, aber gut genug, um über den 'Verlust' hinwegzutrösten.
In der Bucht wurde dann der Grill angefeuert und für uns Gäste ging es erstmal ab ins Wasser - schwimmen, schnorcheln, entspannen. 
Anschließend gab es dann ein leckeres kanarisches Buffet und frischen Thunfisch vom Grill. Alleine dafür hätte sich die Fahrt schon gelohnt. Das es dann noch Wale zu sehen gab und Delfine und das man vier Stündchen auf einem gemütlichen Boot verbracht hat - perfekt! Sollte es euch also mal nach La Gomera verschlagen, zögert nicht lange und bucht so eine Tour - es ist wirklich ein schönes Erlebnis. 
Unsere Fahrt haben wir mit Exkursionen Tina gebucht - es gibt vor Ort allerdings auch andere Anbieter. Ich kann diesen allerdings wirklich empfehlen. IST ÜBRIGENS ALLES SELBSTBEZAHLT GEWESEN.



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