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Travelguide La Gomera

Eins sei vorweg gesagt: Für Menschen mit Höhenangst und unsichere Autofahrer ist diese Insel nichts. Allen anderen kann ich diesen 370 Quadratmeter großen Fels im Atlantik wärmstens empfehlen! Alle Infos zu meinem Trip auf die Kanareninsel gibt's hier jetzt gebündelt in einem kleinen La Gomera Travelguide!


#weekendgetaway Glamping auf dem Aschberg

Was so zwei Tage Urlaub doch bewirken können. Freitag los, Sonntag zurück. Eigentlich nur zwei Nächte, aber Urlaub ist Urlaub. Ich kann nach so einer kurzen Auszeit viel besser durchstarten und habe einen klareren Blick auf die Dinge. Deswegen suchen mein Freund und Ich immer mal wieder nach kleinen Übernachtungsmöglichkeiten im Kieler Umland, wo man sich ohne viel Fahrerei mal eine kleine Auszeit vom Alltag genehmigen kann. Diesmal ging's in (für Schleswig-Holsteinische Verhältnisse) schwindelerregende 97,7m über dem Meeresspiegel zum Glamping auf den Aschberg mitten in den Hüttener Bergen. / SELBSTBEZAHLT
Glä-was? Glamping. Setzt sich zusammen aus Glamour und Camping und ist eine etwas luxoriösere Art des Campings. Anstatt Isomatte und Schlafsack gibt es Bettchen, Matratze und die heimische Bettdecke. Alles überdacht von einem schicken Zelt und mit einem tollen Ausblick über Felder, Wiesen und Seen. Ich sag euch: ein Traum!Buchen kann man das ganze über die Globetrotter Lodge auf dem Aschberg. Hier gibt's neben Restaurant, Hotel und schickem Aussichtsturm seit diesem Jahr auch mehrere Zelte, die man mieten kann. Sie bieten Platz für insgesamt etwa 30 Personen - verteilt auf verschieden große Zelte. Man sollte sich allerdings nicht von den super schicken Werbefotos auf der Webpräsenz blenden lassen. Anstatt von Poufs und Fellen erwarten einen weitaus zweckmäßiger, aber nicht minder gemütliche Zelte. Je nach Zelt gibt es ein 140x200cm Bett in einer kleinen Schlafkabine und Beistellbetten als Sitzgelegenheit im Vorzelt. Dazu gibt's Klappstühle und Tisch für die Wiese vor'm Zelt. Die Zelte an sich sind sehr großzügig geschnitten und praktisch aufgeteilt. Gebucht wird einfach über die Website der Lodge. Die Übernachtung gibt's ab 15 Euro pro Person, ich kann allerdings nur dazu raten für ein paar Euro extra das Frühstück dazu zu buchen - ist sehr lecker!In den Zelten schläft es sich sehr gemütlich. Dadurch, dass man ein richtiges Bett hat, gibt's Campingflair ohne die leichten Isomattenrückenschmerzen am Morgen. Ich musste mich in der ersten Nacht erstmal an die ganzen Naturgeräusche um uns herum gewöhnen und bin Nachts mehrmals aufgewacht - es hat allerdings auch geschüttet wie aus Eimern - das wird in so einem Zelt ja gern mal recht laut. Es ist aber alles trocken geblieben! In der zweiten Nacht war ich dann viel entspannter und habe geschlafen wie ein Murmeltier. Da möchte man dann am liebsten immer bei so frischer Luft schlafen, aber da macht einem in der Stadt ja gern mal morgens die Müllabfuhr oder der nächstbeste Presslufthammer einen Strich durch die Rechnung.Fußläufig zu den Zelten gibt's Möglichkeiten zum Duschen und öffentliche Toiletten. Wer sich selbst versorgen will, muss mit Kühlbox und Co anreisen - eine Küche bzw. einen Kühlschrank gibt es nicht. Wer allerdings Grillen will oder abends ein Feuerchen anmachen möchte, kann sich Grill und Feuerschale leihen. Wir waren da eher etwas fauler unterwegs und haben uns Abends im Restaurant der Lodge mit Wildburger und Pommes versorgt (auch sehr lecker!). Mein persönliches Highlight der Lodge ist der Aussichtsturm, von dem aus man bei guter Sicht bis nach Kiel schauen kann. Von dort oben wirkt alles auf einmal ganz klein und gerade bei Sonnenuntergang ist das Panorama einfach nur Atemberaubend.Der Aschberg liegt mitten in den Hüttener Bergen zwischen Rendsburg und Eckernförde und ist mit seinen 97,7 Metern Höhe der elftgrößte Berg in Schleswig-Holstein (süß, oder?). Von Kiel aus ist man über die A7 in etwa einer halben Stunde dort. Total stressfrei. Vor Ort gibt's lauter Kartenmaterial mit Infos über die Gegend, Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen und allerhand Ausflusgzielen vom Badesee über Museen bis hin zum Wikingerdorf. Alles dabei und man muss sich im Vorfeld gar keine Gedanken machen. Einfach losfahren und dann mal schauen, was man so machen könnte. 
Wir konnten leider nicht so viel wandern, wie wir wollten, weil ich mir gleich am ersten Abend den Fuß verstaucht habe und mir am zweiten Morgen noch einen Hummelstich abgeholt habe (... der mich jetzt noch in den Wahnsinn treibt). Blöd! Nächstes Mal geht's bergauf, bergab und quer durch die Pampa!Die Endmoränenlandschaft der Hüttener Berge sieht fast gar nicht mehr aus wie Schleswig-Holstein und man hat die Chance innerhalb von ein paar Tagen gleich zwei Zehn- und zwei Neuntausender zu besteigen. Das es sich nur um Zentimeter handelt, darf man dabei ruhig mal verschweigen. ;) Dabei schlängeln sich die Wanderwege durch Wälder, vorbei an Wiesen, Knicks und Seen. Gerade im Sommer sollte man sich allerdings vorher gut mit Mückenspray eindieseln, ansonsten freuen sich sämtliche Blutsauger über einen kleinen Snack. Für Badefreunde gibt's hier und da auch eine schöne Badestelle, an der man sich auf dem Weg erfrischen kann.Alles in allem eine wirklich schöne Gegend und eine tolle Erfahrung. Ich kann's nur empfehlen. Wir werden auf jeden Fall nochmal wiederkommen, das nächste Mal vielleicht mit einer größeren Gruppe, einer Gitarre und ausgestattet für einen schönen Grill- und Lagerfeuerabend. Das wird schön! :)
Dieser Post wurde nicht durch die Globetrotter Lodge auf dem Aschberg gesponsert. Der Urlaub wurde aus eigener Tasche gezahlt und dieser Post ist nicht werblich. :)


#weekendgetaway Ein Holzhütte mitten im Tierpark - Kurzurlaub in der Arche Warder

Eben bin ich noch in meinem Schlafsack in einer einfachen Holzhütte zu Pfauenschreien und wiehernden Pferden aufgewacht, jetzt sitze ich schon wieder mit einem Kaffee auf dem Sofa und schwelge in Erinnerungen an ein wunderschönes Wochenende im Tierpark Arche Warder. Tierpark? Wochenende? Holzhütte? Oooooh ja. Aber erstmal ganz von vorne:


Alles begann in diesem Frühjahr mit einem Besuch in der Arche Warder. Mein Freund und ich hatten zum Einzug in unsere Wohnung ein Gutscheinbuch bekommen und wollten einmal freien Eintritt in der Arche einlösen. Ich hatte dort schon in als Teenager, kurz nach der Wieder-Eröffnung im Jahr 2003, ein Praktikum gemacht. Mein Freund kannte nur das alte Gelände aus den 90ern.


Dort angekommen waren wir von dem Park und seinen Tieren total begeistert und lasen uns abends auf der Website noch ein paar Hintergrundgeschichten über die Tiere und die Anlage durch. Dabei stießen wir auf die Möglichkeit in der Arche zu übernachten und malten uns ein schönes Wochenende im Tierpark aus. Aber dann wurde es irgendwie sehr still um den Plan und ich beschloss die Gelegenheit am Schopfe zu packen und meinem Freund eine Übernachtung sowie eine Patenschaft für eine der Nutztierrassen zu schenken. Total begeistert von meiner Idee überreichte ich ihm an seinem Geburtstag die Patenschaftsurkunde für die Turopolje Schweine und einen Picknickkorb. Er begann zu lachen und gestand mir, dass er auch schon für meinen Geburtstag vorgesorgt und zwei Nächte im Park reserviert hatte. Zum Glück hatte ich noch nicht gebucht.


Dieses Wochenende, direkt nach meinem Geburtstag, ging es dann los. Von Freitagabend bis Sonntagmorgen sollte eine von fünf Holzhütten, die man im Tierpark Arche Warder mieten kann, unser Zuhause sein. Wir stiegen vollgepackt mit Schlafsack & Verpflegung ins Auto und machten uns auf den Weg. 
Der Tierpark liegt etwa 20 Minuten von Kiel entfernt auf dem Land und hat sich der Erhaltung von bedrohten Nutztierrassen verschrieben. Anstatt in einem 'normalen' Tierpark erwarten einen hier also weder Elefanten noch Nashörner, sondern viel mehr Orpingtonenten, Pommerngänse, schwedische Linderöd Schweine, Poitou-Esel und Co. Im Prinzip also ein riesiger Bauernhof für Nutztiere, die aus verschiedensten Gründen vom Aussterben bedroht sind - allesamt artgerecht gehalten und an jedem Gehege finden sich Informationen zur Geschichte der Rasse. 


Was mich an der Arche so begeistert, ist, dass man den Tieren sogar im Streichelzoo relativ egal ist, weil das Füttern der meisten Tiere verboten ist und die Tiere, die man füttern darf, sich irgendwie kaum für die Pellets aus der Futtertüte interessieren. Nur ab und an kommt mal ein Tier an den Zaun und lässt sich durchkraulen (abgesehen von den Ferkeln im Streichelgehege, die wollen immer schmusen). Die Gelassenheit der Tiere und die wunderschöne Naturlandschaft, in die der Park eingebettet ist, sorgen für eine wunderbar entspannte und entschleunigte Atmosphäre. 
Zwar sind am Wochenende viele Familien mit Kindern dort, doch durch die weitläufig angelegten Wege verläuft sich alles und es wirkt abgesehen vom Kinderspielplatz, auf dem gespielt und gegrillt wird, fast menschenleer. 


Noch menschenleerer wird es dann gegen Abend, wenn die Familien langsam nach Hause fahren und auch die anderen Spaziergänger sich in Richtung Ausgang bewegen. Irgendwann ist man dann, wenn man Glück hat, ganz alleine mit den Tieren im Park. Bei langsam untergehender Sonne kann man dann nochmal den Grill anwerfen und anschließend ganz in Ruhe über das Gelände spazieren. Dann hat man den Streichelzoo für sich alleine und hört fast nichts außer schnarchende Schweine und gackernde Enten. 


 Zum Schlafen zieht man sich dann zu späterer Stunde und nach einem Gläschen Wein zum Sonnenuntergang in seine kleine gemütliche Holzhütte zurück. Diese ist ausgestattet mit mehreren Matratzen und Laken, einer Steckdose und einer Lampe (sozusagen Interior-Detox für mich ;) ). Die Hütten wurden übrigens vor etwa zehn Jahren von Greenpeace im Park aufgebaut und bieten insgesamt 20 Personen Platz zum übernachten.  


Aufgeweckt wird man morgens von den Rufen der Pfaue und Hähne und von muhenden Kühen.  Wenn man die Tür zur Hütte öffnet gucken einen erstmal unzählige verdutzte Kaninchen an, die wild im Park leben. Fußläufig zu den Hütten kann man sich dann in einer kleinen, aber mit allem Notwendigen ausgestatteten Küche, aus selbst mitgebrachten Leckereien ein Frühstück zusammenstellen und verputzen, während einem ein paar Hühner versuchen etwas abzuluchsen.
Zu den Duschen und Toiletten muss man allerdings einen kleinen Fußmarsch von bummelig 2-3 Minuten (je nachdem wie lange man sich bei den Ferkeln festkuschelt) einplanen. 

Gegen zehn Uhr morgens kommen dann die ersten Gäste in den Park. Dann füllen sich der Grill- und Kinderspielplatz, die direkt vor den Hütten liegen, langsam mit Gästen und man kann den Tag nutzen, um den Park noch einmal genauer zu erkunden und oder aber einen Ausflug in die nähere Umgebung zu machen (fußläufig zum Park befindet sich beispielsweise der Brahmsee mit einer Badestelle zur Abkühlung an heißen Tagen). Ein absolutes Highlight ist auf jeden Fall die Fütterung der Turopolje-Schweine, die ihrem Spitznamen "Schwimmschwein" bei der Fütterung alle Ehre machen. Auch das Schweineland und der Schafsweg sind eine Runde wert. Gegen Abend wird es dann immer ruhiger im Park. Die Kindergeburtstage lösen sich auf und es kehrt wieder Ruhe ein, bis man den Park wieder fast für sich allein hat.


 Am Abreisetag verlässt man seine Hütte dann gegen 10.30 und hat, nachdem alles im Auto verstaut ist, noch einmal Zeit um allen Tieren Tschüss zu sagen und zum Beispiel die kleinen Schweinchen noch einmal hinter den Ohren zu kraulen. Danach hat man noch den halben Sonntag auf der heimischen Couch für sich und kann das Wochenende entspannt ausklingen lassen. Ich muss sagen, ich bin gerade wirklich tiefenentspannt und ein bisschen erstaunt, dass ich nach einem ganzen Wochenende in der Natur nicht einen Mückenstich abbekommen habe :-)


 Liebe Arche: wir kommen auf jeden Fall bald mal wieder für eine Auszeit vom Alltag vorbei. Schön war's!

Alle Informationen zu Anreise & Übernachtungen finden sich auf www.arche-warder.de 

Dieser Post basiert auf einem privaten Ausflug und nicht auf einer kommerziellen Kooperation.
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Venedig - ein Labyrinth aus Kanälen und Gassen

Eigentlich will man nur geradeaus den Kanal hinunter gehen - aber das geht nicht. Man muss stattdessen links, über die Brücke, dann wieder rechts und nochmal links und auf einmal ist man irgendwo, wo man gar nicht hin wollte, wo es aber trotzdem hübsch ist. Ich nehme euch in diesem Post mit in das wohl schönste Labyrinth der Welt.
















Entspannt, entspannter, Ahrenshoop!

Letztes Jahr hatten wir bereits nach einem Hotel für einen Urlaub am Meer gesucht. Es sollte schick sein & gerne einen Wellness-Bereich mit Pool haben. Fündig wurden wir damals in Ahrenshoop - in einem sehr schmucken Hotel mit dem imposanten Namen "The Grand". Dieses Jahr wollten wir wieder ans Meer. Eigentlich an die Nordsee. Aber irgendwie sind wir wieder in Ahrenshoop gelandet. Fühlte sich aber fast so an wie Nordsee und war genauso entspannend wie im letzten Jahr - vielleicht auch gerade weil man schonmal da war.












Einmal Bullerbü und zurück!

Urlaub muss nicht immer etwas großes sein - manchmal reicht auch ein kurzer Tapetenwechsel über's Wochenende um die Batterien mal wieder aufzuladen und dem Budenkoller Einhalt zu gebieten. Genau das haben wir vor ein paar Wochen gemacht - mit einer Kurzreise von Kiel nach Göteborg mit der Stena Germanica. Einfach rauf auf's Schiff und raus aus dem verregneten Kiel ins wunderschöne Schweden!

Mallorca - ein unterschätztes Paradies

Also wenn ich bisher an Mallorca gedacht habe, dann an schlecht produzierte Reality-Beiträge auf den privaten Sendern, Sangria aus Eimern und überfüllte Strände mit Strohschirmchen und Plastikliegen. Ja, das ist eine Seite von Mallorca und leider die, die man am häufigsten sieht. Wer hätte da gedacht, dass die Insel gleichzeitig ein kleines Paradies ist? Abseits von El Arenal gibt es wunderschöne Strände, steile Klippen, schöne Fincas und noch viel mehr!
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